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Blumen

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von Bedürfnissen, Erinnerungen und Veränderungen

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Nach mehreren sehr warmen Tagen regnete es, das Licht war trüb und der Wind beugte die Bäume hin und her. Der Regen klopfte in die Fenster und ich saß da und überlegte: seit wann ist es eigentlich schwer geworden, rauszufinden, was ich wirklich will? War es nicht noch vor einigen Jahren eher ein Problem - vor allem für meine Umgebung -,  dass man mir irgendwelche Dinge, die ich mir unbedingt eingebildet hatte, nicht mehr aus dem Kopf schlagen konnte?

Habe ich mich verloren? Ich spüre eine Unzufriedenheit und unerfüllte Bedürfnisse, zweifle aber beides an, - denn wer weiß, vielleicht sind es ja Luxusprobleme?  Aber auch diesen Gedanken zweifle ich an... Habe ich denn überhaupt das Recht, meine Unzufriedenheit als ein Luxusproblem zu degradieren?

Wie finde ich heraus, was hinter meinen Bedürfnissen steht - und ob sie in Wirklichkeit nicht andere Bedürfnisse zu kompensieren versuchen? Erst dann kann ich entscheiden, ob es berechtigt ist, ihre Erfüllung anzustreben. Und war ich eigentlich schon immer so? Oder ist es etwa das Älterwerden, von dem alle sprechen? Hatte ich auch schon früher so viel vom Leben erwartet? Noch vor zwei Jahren glaubte ich, ich sei toleranter und geduldiger geworden, aber nun spiegelt mir meine Umgebung mich als eine fordernde, starke Persönlichkeit wider, die viel braucht, um sich lebendig zu fühlen - viel Liebe, viel Anerkennung, viel Abwechslung, viel Gefühl, viel Input, viel Teilen, viele Fragen, viel Nachdenken, viel Energie, viel Mut!

ZU viel?

Oder genau richtig?

ZU SICH SELBST STEHEN

Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die sehr prägend für mich war, ein richtiger "Aha-Moment" sozusagen.

Ich war auf dem 30gsten von einer Freundin eingeladen - wir waren essen in einem Restaurant und es war lecker und gemütlich, ich mochte die entspannte Atmosphäre und die Gespräche. Nach dem Essen wollte das Geburtstagskind unbedingt weiterziehen. Sie stand total auf lateinamerikanische Musik und hat uns alle in einen Laden mitgenommen, wo diese Musik lief. Der Laden war proppenvoll, laut, eng und heiß. Wir saßen an einem viel zu großen runden Tisch und schrieen uns an, um überhaupt noch ein Wort verstehen zu können. Die Leute tanzten gefühlt auf unseren Schultern, rieben ihre Hintern und Bäuche aneinander und schwitzten.

Ich fühlte mich merklich unwohl, aber ich traute mich nicht, zu gehen. Es war schließlich ihr 30gster Geburtstag...

Nachdem ich tonnenweise die feuchte und schwere Luft atmete und vom Schreien heiser wurde, habe ich all meinen Mut zusammengefasst, log dem Geburtstagskind vor, es wäre sehr schön gewesen (zumindest log ich, was den Aufenthalt im lateinamerikanischen Schuppen anging) und teile ihr mit, dass ich die Gesellschaft nun verlassen werde. Sie reagierte gelassener, als mein schlechtes Gewissen es mir vorher ausgemalt hatte und ich ging.

Unterwegs rief ich eine Freundin an und teilte ich all meine Schwankungen zwischen Erleichterung und Gewissensbissen mit und erklärte es geknickt mit einem lapidaren "Ich glaube, ich bin alt geworden, dass ich so eine Feier so früh verlasse", woraufhin sie erwiderte:

"Alt? Du hast auch mit 20 solche Feiern gehasst. Der einzige Unterschied zu jetzt ist, dass du damals im Gegensatz zu jetzt trotzdem mitgemacht hast".

ERINNERUNGEN UND MEIN BILD VON MIR SELBST

 

Hmm. Ich war damals genauso wie jetzt, stand aber nicht dazu, meinte sie.

Das gibt mir immer noch zu denken. Was an mir hat sich im Laufe der Jahre verändert?

Ich bin mir nicht mehr sicher. Ich habe ein Bild von mir, wie ich damals wohl gewesen bin und ein Bild von mir, wie ich jetzt bin. Aber entsprechen diese Bilder der Wahrheit oder schreibe ich mir selber bloß gewisse Eigenschaften zu, die mir meine Umgebung spiegelt? Oder aus Gewohnheit und auch, weil man sich nunmal irgendwie definieren muss in unserer Gesellschaft? "Finde dich selbst", fordert die Gesellschaft von uns, und wir fangen an, uns ein Image (wörtlich "Bild") zu basteln, eine Art Wiedererkennungsmerkmale, über die wir uns definieren. Aber diese konstruierte Hülle - sind das wirklich wir?

Habe ich auch schon früher so viel über mich selbst nachgedacht und es ist mir bloß nicht aufgefallen, weil alle in meiner Umgebung sehr viel über sich selbst nachdachten? Oder zerbreche ich mir mittlerweile über Dinge den Kopf, die ich damals einfach hinnahm oder ignorieren konnte?

Wer von euch weiß noch genau, wie er/sie vor 10 Jahren gewesen ist? Was hat euch am meisten beschäftigt? Was genervt? Was waren die Ideale, woran glaubte man? Worüber konnte man sich freuen, womit war man unzufrieden? Wie tickte man, wie ging man mit Niederlagen um - was waren denn überhaupt die Niederlagen, wie hat man sie definiert?

Und wie stand es mit der Selbstliebe? Hat man sich annehmen können oder hat man vieles an sich nicht gemocht oder gar gehasst? Was hat einen ausgemacht und wie ist man rübergekommen? Was hat man ausgestrahlt und wie wirkte man auf seine Mitmenschen?

 


BIN ICH SO, WIE ICH MICH SELBST SEHE ODER EHER SO, WIE DIE ANDEREN MICH SEHEN?

 

 Auch mein Selbstbild ist ein Ausdruck meiner jeweiligen Lebensphase und ist somit nicht unbedingt objektiv. (Wie heisst es so schön? Man kann ein Haus nicht von außen sehen, in dem man gerade drin ist - selbst wenn man aus dem Fenster schaut). Andererseits: wie wichtig ist Objektivität, wenn es um ein Subjekt (mich!) geht? Ein gewisses Maß an Objektivität kann ausgleichend natürlich wirken und das Subjekt davor bewahren, sich völlig in seinen individuellen Ansichten und Problemen zu verlieren. Aber auch zu viel Objektivität kann schaden, weil es das Subjekt zu weit von sich selbst wegführt, indem es ihm Normen aufzwingt, die zu ihm nicht unbedingt passen.

Da gilt es wohl,  das Objektive und das Subjektive aufzuwiegen und ins Gleichgewicht zu bringen... Und das ist ein Prozess, der wahrscheinlich nie beendet sein wird, solange man lebt.

Vielleicht bin ich aber sogar noch mehr, als das, was ich selbst oder die anderen in mir sehen. Aber das ist ein anderes Thema.

DIE THEORIE VOM ENERGIE-LECK

Wenn ich schon nicht ganz sicher sein kann, wer ich bin, wie finde ich denn heraus, was ich WIRKLICH brauche?

Man kann entweder mit Verstand oder mit Gefühl an die Sache rangehen.

Aber was ist, wenn beide so stark sind, dass sie nur miteinander kämpfen, ohne dass einer gewinnt?

Da hilft wohl nur Energie. Wer genug Energie hat, nährt automatisch die für ihn richtigen Gefühle oder Gedanken. Wer keine Energie hat, hängt oft fest und findet nicht aus belastenden Situationen heraus.

 

Es gibt eine Theorie, die mir schon seit Jahren sehr plausibel erscheint:

der Mensch hat immer die gleiche Menge Energie, nicht etwa mal mehr, mal weniger. Wenn wir uns also erschöpft oder antriebslos fühlen, dann liegt das nicht daran, dass wir zu wenig Energie haben, sondern dass irgendwo ein Energie-Leck ist, weil unsere Energie unbewusst für irgendetwas anderes verwendet wird. Wie bei einem Computer, der keine Kapazitäten für einen Vorgang hat, weil im Hintergrund gerade etwas anderes ausgeführt wird und den Arbeitsspeicher beansprucht. So bleibt für Dinge, die wir gerne tun würden, weniger Energie übrig.

ENERGIE UMLENKEN 

 

Wie stopfe ich denn das Energie-Leck?

Ich glaube, das geht am besten, wenn man bewusst Dinge erlebt und herbeiruft, die einem Spaß machen oder sogar richtig glücklich machen. Für mich persönlich kann das ein Ausflug in die Natur sein, Treffen mit Menschen, die auf meiner Seite sind, mich verstehen und es gut mit mir meinen, lecker essen gehen oder selbst kochen. Auch zuhause ausmisten kann befreiend wirken und die fehlende Energie freimachen.

Damit meine ich auf keinen Fall, dass man vor Problemen weglaufen und sie verdrängen sollte, oder sich ausschließlich mit Menschen umgeben sollte, die "erfolgreich" sind oder einem nach dem Mund reden, denn genau diese Verdrängungen sind oft der besagte Arbeitsspeicher, der unnötig Energie kostet. Aber wenn man vor Problemen nicht wegsieht und sich gleichzeitig bewusst schöne Dinge erlaubt und gönnt, tankt man Energie, die einem dann bei wichtigen Entscheidungen oder schweren Fragen helfen wird.

Diesen Sommer möchte ich genug Energie darauf lenken, besser rausfinden zu können, was genau meine Bedürfnisse sind und ob sie berechtigt oder übertrieben sind.

SICH GUTES TUN...

... ist in den heutigen Zeiten wichtiger denn je. In (äußerlich wie innerlich) finsteren Monaten habe ich meine Seele oft mit Blumen aufhellen können. Und auch jetzt, wenn draußen alles blüht und grünt, die Sonne die Stadt flutet und die Luft wohlig-warm ist, liebe ich es, den Sommer in Blumenform zuhause zu haben.

Was mir bei meinen Blumen am allerwichtigsten ist: sie sollen aussehen, als hätte man sie gerade frisch von einer Blumenwiese gepflückt. Bloß nicht zu gezüchtet und alle auf eine Länge geschnitten und stramm festgebunden!! Unsere Gesellschaft maßregelt sowieso zu Vieles, was von der "Norm" abweicht. In der Natur gibt es keine Norm, zumindest nicht im moralischen Sinne. Blumen müssen fallen können, wie ein guter Haarschnitt und frei sein, sich im wahrsten Sinne ent-falten können.

Genau für diese Ästhetitk liebe ich Bloomon. Dort lässt man den Blumen den Freiraum, den sie brauchen. Und wenn man Lust hat, gibt es dort auch zu jedem Stauß genau passende Vasen!

Hier könnt ihr die wundervollen Blumen bestellen *.  Große Empfehlung von mir!


*in freundlicher Kooperation mit Bloomon

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Humor Lifestyle thoughts

Wie aus meinem tiefschwarzen Daumen ein grüner wurde

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Immer wenn jemand behauptet, einen schwarzen Daumen zu haben,

fühle ich mich in meine Vergangenheit hineinversetzt, denn ich war haargenauso. Mein Lieblingsspruch, gepaart mit überheblichem Augenrollen, war:

"Pflanzen haben in einer Wohnung nichts zu suchen. Sie gehören nach draussen."

Wie konnte es passieren, dass mir Leute mittlerweile Grünpflanzen zum Geburtstag schenken können, ohne dass ich ihnen den Kopf abreisse, sondern im Gegenteil, mich darüber so freue, dass ich wie ein Flummi durch meine Wohnung hüpfe und die Altbauwände zum Wackeln bringe? Und dass ich sogar Poster bestelle, auf denen Grünpflanzen abgebildet sind?

Auch Menschen, die sich für Pflanzen interessieren, rufen in mir plötzlich ein intimes Gefühl von Vertrautheit hervor, selbst wenn ich diese Menschen gar nicht kenne. Vor Kurzem war ich bei einem älteren Paar zu Besuch, und wusste nicht so recht, wie mir geschieht, bis das Gespräch zufällig in Richtung Pflanzen entwickelte. Augenblicklich fühlte ich mich mit diesen Menschen verbunden und ergriff die Chance, endlich ein Problem anzusprechen, welches mir seit einer ganzen Woche schon auf der Seele brannte, nämlich: hat mein Ficus etwa Blattläuse?? Und was um Gottes Willen kann man dagegen tun?

Überhaupt, ist es bemerkenswert,

wie mein Ficus, äh ich meine Fokus, sich verschoben hat. Ich denke, das ist vegleichbar mit Menschen, die ein Baby bekommen haben. Plötzlich werden alte Probleme nicht so wichtig, und man beschäftigt sich mit Themen, die bei einem früher Schweissausbrüche ausgelöst hätten. Wieso ist bei der Calathea ein Blatt gelb geworden? Warum fühlt sich das Efeu so trocken an, obwohl ich es genug gegossen hatte? Soll ich eigentlich den Drachenbaum umtopfen? Und hat die Glückskastanie, in Fachsprache Pachira Aquatica genannt, denn auch genug Licht?

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Grünpflanzen-Therapie

Das alles sind Fragen, die sich sehr gut dafür eignen, die anderen Probleme zu verdrängen. Es sind Rechnungen zu begleichen, Telefonate zu tätigen, Wäsche türmt sich und Staubkörnchen tanzen im Sonnenlicht? Egaaaaal. Viel wichtiger ist die Frage, ob dem Kaktus der Standortwechsel schaden könnte?

Die Leidenschaft für Pflanzen hilft einem, über sich selbst hinauszuwachsen. Im Winter hatte ich mir zwei hohe Pflanzen eingebildet, die ich direkt auf den Boden stellen könnte. In den Instagram Stories meiner lieben Alessa, die genauso grün unterwegs ist, sah ich, dass ein bekannter Discounter riesige Pfanzen im Angebot hatte, für unglaubliche 10 Euro pro Stück! Es war um mich geschehen, und meine Odyssee begann.

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Bei Minusgraden und Orkan-ähnlichen Winden suchte ich eine Filiale auf,

die einen besonders langen Fussmarsch erforderte. Dort erwarteten mich nicht etwa die grünen Objekte meiner Sehnucht, sondern die trockene Aussage einer Mitarbeiterin, die aus einem Wort bestand, das da wäre "ausverkauft". Aber Aufgeben ist nicht meine Art, vor allem dann nicht, wenn ich mir irgendwas Sinnloses, aber für mich persönlich Unumgängliches in den Kopf gesetzt hatte.

"Auf in die nächste Filiale", dachte ich mir. Ihr ahnt es schon - auch dort fand ich keine grossen Pflanzen, stattdessen aber jede Menge Tannenbaum-Zweige (es war vor Weihnachten). Mein Kampfgeist war geschwächt, aber noch genügend vorhanden. Dennoch wollte ich diesmal sichergehen und fuhr quer durch die Stadt zur gleichen Filiale, wo Alessa ihre Pflanzen kaufte. Und endlich! Happy End! Mit einem Topf im rechten und einem im linken Arm trotzte ich dem Wind und danach dem öffentlichen Berliner Nahverkehr. Sogar die an alles gewöhnten Berliner drehen sich nach mir um. Wenn das mal kein Abenteuer ist!


Fazit:

Leute, lassen wir uns vom Leben überraschen und nageln wir uns nicht auf unsere eigenen Charaktereigenschaften oder Gegebenheiten fest. Es kann immer mal wieder passieren, dass Dinge sich ändern - eben auch zum Positiven! Aus einem schwarzen Daumen kann ein grüner werden, und selbst wenn sich ein Paar Pflanzen mit fehlendem Licht oder unseren Pflegefehlern schwer tun sollten - aufgeben ist nicht! Wichtig ist die Leidenschaft. Und wenn euch ein grüner Daumen überhaupt nicht wichtig ist - wie es bei mir noch vor einem Jahr der Fall war - ist auch das total ok! Ihr könnt euer Grün genauso gut im Salat geniessen :)

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Outfit

Instagram Outfit Update NO 2 – August

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Bevor meine erfolgreichsten Instagram-Bilder für immer dort in der Timeline verschwinden, zeige ich sie euch hier  – und füge noch ein Paar Shots dazu, sie auf Instagram keinen Platz gefunden haben. Jedes gezeigte Outfit ist am Ende des Beitrags direkt zu Instagram verlinkt – viel Spaß!


 

Teil 1 findet ihr hier <3

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I am wearing:

 

Culotte: Zara

top: Zara

hat: from Thailand

photos: Vickie

o ja:

ich bin ziemlich aufgeregt, denn irgendwas scheint sich in meinem Leben zu bewegen. Ich weiß, es sieht so aus, als würde es sich schon die ganze Zeit bewegen, und äußerlich stimmt das gerade in den letzten Monaten total. Aber ab jetzt vielleicht auch innerlich!

oje:

auch ich bin schockiert über die Ereignisse in Chemnitz… Ich bin hier in Berlin an meiner Sbahn Station auch schon 2 Nazis begegnet, diese Energie, die von denen ausging, ist so unbeschreiblich scheußlich – ich bekomme echt Angst und Zweifel an der Menschheit, wenn ich sowas sehen muss. Aber ich weiß, aufgeben ist nicht, ganz im Gegenteil. Ich hoffe wirklich, dass der Hashtag #wirsindmehr stimmt. Hier ist ein toller Artikel zu dem Thema, der mir so sehr aus dem Herzen spricht – unbedingt lesen!

umgeräumt:

ich glaube, es ist ein Zwang, haha, ich bin noch gar nicht lange in dieser Wohnung, musste aber schon mein Bett umstellen hahah! Ich würde am liebsten alle 4 Wochen die Möbel umstellen und umdekorieren, einfach wegen dem schönen Neuanfangs-Gefühl, das dann entsteht  <3

getanzt:

man glaubt es nicht, aber Couchpotato Esra war am Samstag aus  – und ich habe die ganze Nacht getanzt!

Moment der Woche:

spät nachts mit einer Vespa durch halb Berlin nach Hause gebracht zu werden. Das nenne ich Sight Seeing nach meinem Geschmack :D

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I am wearing:

 

dress: H&M

shoes: Vagabond

headband: Urban Outfitters

photos: Vera

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I am wearing:

dress: Talkabout*

shoes: Converse

photo: Ramona

*pr sample/gift

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https://www.instagram.com/p/Bl_FdHuFaIJ/?taken-by=nachgestern
https://www.instagram.com/p/BlD2LATFI3M/?taken-by=nachgestern
https://www.instagram.com/p/Bl56_q7FUTA/?taken-by=nachgestern

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Outfit

outfit: punkte rock

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Ein Hoch auf flexible Schneiderinnen!

Einen einzigen Nachteil beim meinem Umzug nach Berlin gibt es schon, und zwar: ich muss neuen Zahnarzt, Hausarzt, Friseur, Kosmetikstudio und eine neue Änderungsschneiderei finden. Zumindest der letzte Punkt ist jetzt abgehackt! Die Dame ist kompetent, super lieb, die Preise sind gut, sie ist nur 6 Minuten zu Fuß von meiner Wohnung entfernt – und das Wichtigste: meine neue Lieblingsschneiderin ist super flexibel und offen für meine Sonderwünsche.

Naja, was heißt Sonderwünsche: wir waren uns eigentlich sofort einig, dass nicht unsere Figuren verkehrt oder kompliziert sind, sondern dass die Modeindustrie falsch schneidert. Es gibt wirklich unglaublich viele Frauen mit einer Sanduhrfigur, wie meine es ist – und sie alle kennen das Problem, dass beispielsweise die Hosen, die in der Hüfte passen, in der Taille so dermaßen zu weit sind, dass man da noch eine Person locker reinbekommen würde. Und in die Röcke, die an der Taille eng genug wären, kommt man kaum rein, weil der Bund schon fast reisst, während man verzweifelt versucht, den Rock über die Hüfte zu bekommen.

Dieser Misere kann man nur entkommen, wenn man entweder selber nähen kann oder eine adäquate Änderungsschneiderei hat.

Mein Punkte Rock, den ihr hier seht, war davor ein Kleid von Mango – aber obenrum war es mir viel zu weit und saß nicht, also bat ich meine neue Heldin, den Unterteil abzuschneiden und mit einem breiten bequemen Gummibund zu versehen (damit auch meine Hüfte beim Anziehen locker durchpasst!) – und tadaaaa, es hat perfekt funktioniert!

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photos: Ramona

editing: by me

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o ja:

ich bin immer noch verzaubert von dem Festival, auf dem ich und Vickie gerade waren. So ein entspanntes Gefühl von Sonne, Musik, Strand und Freiheit hatte ich schon lange nicht mehr! Trotz etwas zuviel Techno für meinen Geschmack, vor allem 24 Stunden lang direkt neben unserem Zelt, hat alles einfach perfekt gepasst und ich muss nächstes Jahr unbedingt wieder hin!!

oje:

für kompliziert, wenn es auch ganz einfach gehen würde, für fehlende Wertschätzung und tausend Forderungen mit viel zu wenig Gegenleistung.

geschwitzt:

extrem viel! Auf dem Festival gab es kaum überdachte Flächen, und bei 33 Grad haben wir uns fast die Seele aus dem Leib geschwitzt :D

zitiert:

„Die Wahrheit beweist die Falscheit des Irrtums“. Als ich das gehört habe, musste ich so lachen! Das war aber absolut ernst gemeint… Seltsam, denn mit gleichem Erfolg könnte man behaupten „Du hast unrecht, weil ich recht habe“ und das als ernsthaften Beweis meinen ^^

in making:

so langsam nimmt die neue Reihe „Berlin Diaries“ Gestalt an. Ich weiß, ich habe es schon ein paar Mal erwähnt, aber ich möchte nicht pfuschen, sondern meiner Lieblingsstadt und neuer Heimat gerecht werden – deswegen lasse ich mir extra Zeit für die Stoffsammlung und Recherche, damit die Idee gebührend umgesetzt werden kann!

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Outfit

outfit: blumen culotte

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Berlin schmilzt dahin… Jeder Zentimenter grüner Fläche ist besetzt, vor Eisdielen stehen meterlange Schlangen nach süßer Abkühlung lechzender Berliner, die Bahnen sind fahrende Saunen und im Mauerpark sitzt die Meute auf Stroh statt auf dem Rasen.

Es ist ein unglaublich heißer Sommer hier, und ich liebe es!! Ich habe mir schon seit Jahren vorgenommen, mich nicht über die Hitze zu beschweren, aber dafür gerne mal über die Kälte im Winter. Ja, ich bin in Moskau geboren, und zwar im Winter, aber ich bin trotz allem ein Sommermensch und stehe dazu!

Mai war die perfekte Zeit, nach Berlin zu ziehen, denn ich hatte sogar schon mal bei -10 Grad die Stadt erkundet, aber so wie jetzt ist es doch unvergleichlich viel angenehmer!!

Das Einzige, was ich bei Hitze richtig schlimm finde, ist, mich zu schminken. Die Haut kann nicht mehr atmen, die Sonnenbrille rutscht auf der Nase herum, Foundation zerfliesst, der Pony klebt an der Stirn… Wer jetzt denkt – dann schmink dich halt nicht – dem erwidere ich: ich schminke mich privat auch echt fast nie, aber für Bilder oder Events muss das leider sein.

Was noch für den Sommer spricht: ich kann man geliebten weiten Kleider und Culottes tragen! Was ist das für ein schönes Gefühl, den fließenden Stoff um die Beine wehen zu spüren! Unbezahlbar! Heute zeige ich euch meine Blumen Culotte von Weekday (ich liebe diesen Laden! Den hatten wir in München ja nicht). Sie hat mich schon oft in Situationen gerettet, wo man gerne was ganz luftiges, aber dennoch auffällig-stylishes tragen wollte.

Was tragt ihr denn so bei der Hitze??

I am wearing:

culotte: Weekday (aktuell im Sale für nur 20€!)

hat: H&M sale, nur 5€

top: Gina Tricot* (old, but similar here)

shoes: TKMaxx sale

bag: Furla

*gift/PR sample

photos: Louisa

editing: by me

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o ja:

in letzter Zeit kann ich mich wieder öfter an meine Träume erinnern, das ist schön und ich habe es vermisst! Schliesslich entgeht einem sooo Vieles, wenn man von der Erlebniszeit „Nacht“ am nächsten Morgen nichts mehr weiß!

oje:

…wenn man beim Hausarzt sitzt und ein Rezept für Krankengymnastik wegen seinem Nacken will, dann den Kopf zur Seite dreht und sich zum besseren Vorführeffekt ein Nerv einklemmt. Typisch ich!! Gottseidank ist es diesmal nicht ganz so schlimm und ich kann heute den Kopf schon wieder fast normal drehen ^^

ausgeschlafen:

leider nur ein einziges Mal. Entweder klingelt der Postbote, oder es übt jemand Klavier in einer benachbarten Wohnung und das Schlimmste: drischt dabei mit der Faust auf die Tasten ein, wenn was nicht so funktioniert wie er/sie sich das vorstellt…

gegessen:

es gibt so unglaublich viele vegane Restaurants hier in Berlin! Ich liebe diese Auswahl! Ich bin zwar veggie und nicht vegan, aber probiere super gerne veganes Essen und muss mich außerdem wegen tierischen Bestandteilen im Essen keine Gedanken machen in solchen Restaurants. Ich werde bald einen Food-Führer für Veggies in Berlin machen, bin schon dran!

Spruch der Woche:

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden  (Franz Kafka)

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Kosmetik Lifestyle

beauty: meine Schmink Routine

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AN MEIN GESICHT KOMMT NUR WASSER UND...

Wasser!!

Genau das war tatsächlich der Fall, und zwar bis zu meinem 30gsten Lebensjahr!!  Keine Reinigungsprodukte, keine Creme, kein Mizellenwasser, kein Tonic. Und auch keine Kosmetik. Nie. Nur pures H2O.

Ich glaube, die Abneigung gegen Schminke kam damals durch meine sehr strenge Erziehung - ich durfte als Teenager so ziemlich gar nichts...

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Lippenstift aufgetragen hatte. Er war rot. Ich blickte in den Spiegel und kam mir vor, wie ein Clown aus einem Horrorfilm - mindestens! Aus dem Spiegel schaute mich eine fremde, entstellte Person mit einem blutroten Mund an, und diese Person galt es, sofort wieder loszuwerden. Ich radierte mir den Lippenstift hastig wieder aus dem Gesicht und dachte - „nie wieder!!“.

JAHRE SPÄTER

Nun sitze ich hier und veröffentliche einen Blogpost über meine Schmink Routine. Denn ja, es gibt mittlerweile ein paar Produkte, die es auf mein Gesicht geschafft haben. Wäre ich keine Bloggerin geworden, würde ich womöglich immer noch rumlaufen, wie Gott mich schuf (also nicht nackt natürlich, sondern ungeschminkt), denn wahrscheinlich hätte ich für Schminke kein Geld ausgegeben, wenn ich mich eh schon nicht traute, welche zu verwenden  - aber ich bekomme ja ab und an diverse Dinge zugeschickt und war dann doch irgendwann zu neugierig, um sie nicht zu testen. Durch meine sehr "natürliche" Vergangenheit mag ich aber immer noch kein Gefühl der Schminke auf der Haut und verabscheue es, mir zwanzig verschiedene Produkte nacheinander ins Gesicht zu klatschen. Ich dachte aber - die wenigen Lieblingsprodukte, die sogar ich gerne benutze, könnten auch für euch von Interesse sein. Deswegen kommt hier - meine Schmink Routine!

 

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links & wurde durch Produktproben unterstützt –

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BEVORE MAKE UP

Bevor ich mich schminke, benutze ich total gerne den Pixi Glow Tonic  - gibt es im Fläschchen oder als getränkte Pads to go. Sie enthalten 5% Glycolic und sind eins der wenigen Produkte, die WIRKLICH einen Unterschied machen! Meine Haut ist danach viel praller, glatter und rosiger - I swear! Und auch das Makeup bekommt einen richtigen Glow, wenn man die Pads vorher anwendet. Ich wische mir damit Gesicht (Augenbereich aussparen!) und Hals ab (die Pads sind total ergiebig!), warte dann 5 Minuten, in denen ich mir zum Beispiel einen Kaffee mache und trage dann das Makeup auf.

Pixi Produkte sollen übrigens tierversuchsfrei sein!

MAKE UP

Shiseido Future Solution LX in Farbe Golden 3 mit Sonnenschutzfaktor 15 - diese Foundation habe ich zugeschickt bekommen, aber für meine helle Haut ist sie viel zu dunkel. Deswegen war ich gezwungen, ein wahres Sakrileg zu begehen und dieses zugegebenermaßen teure Makeup mit meinem Catrice Made To Stay Makeup in der Nuance 010 Nude Beige zu mischen, um es aufzuhellen. Die Konsistenz von der Shiseido Foundation ist aber ein Traum! Anders, als mit dem Wort "samtig" kann ich das nicht beschreiben - und man spürt es kaum auf der Haut, obwohl sie super deckt.  Also lasst es euch unbedingt zu Weihnachten oder Geburtstag schenken! Aber bitte im richtigen Farbton ^^

Da beide Makeups eher matt sind, füge ich ein Paar Tropfen von dewdreamer Illuminating Drops von Laura Celler dazu, das macht die Foundation mehr glowy. Herauskommen tut ein Hexen-Mix à la Esra - aber er funktioniert super!

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AUFTRAGEN

Ich habe Einiges getestet - darunter eigene Finger, irgendwelche Pinsel, und auch das berühmte Makeup-Schwämmchen. Die eigenen Finger haben am besten funktioniert (das hat mir sogar ein professioneller Make-Up-Artist bestätigt, dass sich das Makeup, mit den Fingern aufgetragen, am besten mit der Haut verbindet). Aber das ist mir momentan zu viel Sauerei, und das Schwämmchen hinterlässt bei mir Streifen und Flecken (und ja, ich habe es richtig angewendet!). Da geht es momentan am allerallerbesten mit den Foundation Pinseln von HEMA! Wer hätte das gedacht? Ich liebe sie! Den großen nehme ich zum flächigen Auftragen und den kleinen für unter den Augen.

Für mein Blush nehme ich den coolen einklappbaren Sephora Pinsel in Größe 674 - den habe ich damals in Paris auf dem Bahnhof gekauft, das war nämlich noch bevor Sephora Shops in Deutschland wie Pilze aus dem Boden zu spießen begannen.

CONCEALER

Dieser Concealer war damals eine Empfehlung von Andy - und er hatte recht, das Zeug ist super! Ich hatte früher eins von Mac und er deckte unglaublich gut, trocknete aber gerade die dünne Haut unter den Augen mit der Zeit zu sehr aus. Deswegen musste ich umsteigen - "Fake Up" von Benefit (heißt mittlerweile wohl "Boi-ing") ist super cremig und pflegend und deckt dafür auch noch richtig richtig gut. Normalerweise reicht mein deckendes Makeup für unter den Augen, aber manchmal bin ich in Stimmung, noch zusätzlich Concealer zu benutzen. Und manchmal benutze ich NUR Concealer und decke damit punktuell ein paar Stellen ab. An solchen Tagen bleibt der Rest einfach ungeschminkt :)

CONTOURING

Momentan ist die Pixi Glow & Bronze Palette meine liebste - von ihr benutze ich meistens den jeweils hellsten Farbton, sowohl fürs Konturieren als auch fürs Highlighten. Bin halt ziemlich hell ;) Übrigens benutze ich den Highlighter viel öfter, als den Bronzer. Denn meine Wangen sehen mit Rouge auch schon konturiert aus. Ja, ernsthaft!

BLUSH

Mein Blush war ein Geschenk zu einem Geburtstag und das ist schon SO lange her, dass ich mich nicht mal erinnere, zu welchem. Ich habe es aber sicher schon seit mindestens 5 Jahren und habe gerade mal ein Drittel verbraucht, wenn überhaupt - obwohl ich es IMMER hernehme und liebe, wie am ersten Tag. Es reicht bestimmt für weitere 10 Jahre, da bin ich mir sicher. Es ist von Clinique in 120 bashful blush - dieser Ton ist eher peachy als rosé und passt perfekt zu meinem Hautton. Gut ausgesucht, damals vor 5 Jahren, lieber Verkäufer, das nenne ich Beratung!

Ich habe übrigens auch Rouge-Sticks ausprobiert, aber ich finde sie etwas tricky zum Verblenden, da entstehen bei mir persönlich  leichter Flecken als wenn ich meine Wangen mit Puder schminke.

LIPPEN

Wisst ihr was, Leute? Normale Lippenstifte verwende ich schon seit 2 Jahren nicht mehr. Was viel viel besser hält, sind die matten Lip Tint Lippenstifte. Meine absolute Nummer eins kommt von Pixi! Die fünf Farbtöne, die ich habe, heißen Matte Last Liquid Lip und halten allem stand -  (außer Fett, aber das Produkt, was Fett standhalten würde, wurde noch nicht erfunden). Seit ich sie benutze, habe ich nie wieder einen Lippenabdruck auf einem Glas oder ähnliches gesehen. Auch das Auftragen ist selbst für Leute mit zwei linken Händen, wie mich, ein Kinderspiel, denn der Matte Liquid Lip kommt mit einem perfekt geformten Applikator, mit dem man selbst die Lippen-Ecken easy erreicht (siehe letztes Foto in diesem Post!). Leider hat Pixi keine matte Lippentinte im klassischen Rot im Sortiment (großer Fehler!!), deswegen benutze ich momentan Slay All Day von Lottie London und es ist ganz gut, aber ich muss im Laufe des Tages tatsächlich paarmal nachziehen... Luxusproblem, ich weiß, aber DIE perfekte rote und matte Lippentinte habe ich leider noch nicht gefunden... Habt ihr Tipps?

AFTER MAKE UP

Pixi Glow Mist mit 21 Ölen - das Coole daran ist, man kann das Gesicht einfach nach der Reinigung damit besprühen, oder eben zum Auffrischen und "Backen" von Makeup, oder auch in die Haarlängen sprühen. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass es Wunder bewirkt, aber es fühlt sich angenehm leicht und erfrischend an, und das ist bei dieser Berliner Sommerhitze Gold wert!

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SOLL ES DAVON IN DER ZUKUNFT NOCH WELCHE GEBEN?

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Outfit

outfit: orange

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Orange?? Früher konnte man mich damit jagen –

und nun stehe ich da, von Kopf bis für in sonnengelbes Orange (kann man das so sagen?) gehüllt und fühle mich pudelwohl. Wie passiert das? Ist das typisch für die menschliche Psyche, dass man sich irgendwann daran gewöhnen kann, was man vorher komplett abgelehnt hatte, und noch einige Zeit später sogar anfängt, es richtig gut zu finden?

Das Marketing lehrt uns, dass das Kaufverhalten der Konsumenten von vielen Faktoren abhängt,

unter anderem muss der Konsument manchmal sehr oft und lange einer bestimmten Sache begegnen, bis er Gefallen an ihr findet. Dann aber kann er unter Umständen anfangen, wie ein Irrer (oder wie ich gerade), alle Läden nach dieser einen Sache abzuklappern und seiner Garderobe nicht nur ein „Update“, sondern fast schon ein „Makeover“ zu verpassen.

Danach dreht sich die Sache wieder.

Irgendwann führt der Overload des neuen Lieblings nämlich dazu, dass man sich daran sattsieht –  und das Ganze fängt wieder von vorne an. Und das Ziel dieser ausgeklügelten Maschinerie? Ist natürlich, uns alle am Konsumieren zu erhalten.

Trotz der Tatsache, dass ich das alles verstehe, verfalle ich den listigen Mode-Machenschaften trotzdem. Was kann ich dafür, wenn das warme Gelb-Orange (oder Orange-Gelb) für mich zum Inbegriff diesen Sommers wurde? Vielleicht liegt es ja auch gar nicht an den Marketing-Strategien, sondern daran, dass selbst die Verkehrsmittel in Berlin gelb sind, und überall ist total viel orangenes Backstein anzutreffen!

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I am wearing:

 

maxi skirt: Forever21 (aktuell)

blouse: Forever21 (aktuell)

hairband: Urban Outfitters

shoes: Görtz 17

bag: Tosca Blu*

*gift/PR sample

 

photos: Vera  <3

editing: by me

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o ja:

für Bootsfahrten – ich liebe es für immer und ewig! Glitzerndes Wasser, warmer Wind, gechillte Menschen, leckere Snacks, ein kühles Gössi und sanftes Wiegen – es gibt nichts Besseres!

oje:

nun, ich bin fast in Bergen von Papier untergegangen, aber ich habe es letztendlich tatsächlich geschafft, alle Dokumente für meine Anmeldung bei der KSK zusammenzukratzen. Es ist ein unglaublich dicker Umschlag geworden, und das Schlimmste – die KSK wird sich bestimmt mindestens 10mal bei mir melden, dass ich dies und jenes noch nachreichen soll…

gesucht:

und zwar vergeblich – DAS perfekte weiße Sommerkleid. Ich weiß, ich bin zu spät dran… Aber es kann doch trotzdem nicht so schwer sein, ein Midikleid in weiß oder creme zu finden, was aus einem angenehmen Stoff, luftig geschnitten, aber trotzdem nicht durchsichtig wäre? Kleine Ärmel sollte es auch haben und nicht schulterfrei sein. Will ich etwa zuviel??

getrunken:

Vietnamesischen Kaffee auf Crashed Ice mit Kondensmilch – hat mich total an den Kaffee in Thailand erinnert, den wir damals bei der Hitze literweise getrunken hatten und der auch heute wieder unglaublich gut tat!

Zitat der Woche:

„Was willst du denn werden“, fragte ihn der Religionslehrer in der 6. Klasse. Worauf er diesem erwiderte, er verstehe nicht, denn er sei ja schon jemand. (von Wolfram Eilenberger, aus einer Philosophie Zeitschrift)

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Mode-Inspirationen Outfit

Instagram Outfit Update No 1 – Juli

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ZEIT FÜR EINE NEUE REIHE!

„Instagram Outfit Update“ soll dazu dienen, die Looks, die ich extra für Instagram shoote, hier auf dem Blog zu zeigen.

Beim Shooten für Instagram hören wir immer sofort auf, wenn ein schönes Bild rauskommt, welches ich mir für meinen Feed gut vorstellen kann. Allerdings wäre ein einziges Bild für einen Blogpost wiederum zu wenig, deswegen nehme ich es nur für Instagram her, und danach landen die Insta-Looks auf der externen Festplatte und versauern dort, was ich ein bisschen schade finde – deshalb bündele ich sie ab sofort einmal im Monat in einem „Instagram Outfit Update“ und zeige sie auch hier.

Außerdem wirken die Bilder auf Instagram immer ganz anders, als auf dem Blog, weil sie natürlich viel kleiner sind – deswegen empfehle ich, dass man sich die Zeit nimmt und bildlastige Blogposts am besten am Computer anschaut – ich selbst lese Blogs immer auf dem Computer, denn so kommen die aufwendig mit viel Liebe und einer hochwertigen Kamera geshooteten Bilder mehr zur Geltung und vermitteln ein ganz anderes Gefühl :)


 

Hier ein Paar Fun Facts über die Shooting-Abläufe hinter den Kulissen:

– für meinen Instagram Feed verwende ich zu 98% Kamera-Bilder. Das hat zum Beispiel den Vorteil, dass ich sie eben auch für meinen Blog benutzen kann :) Außerdem liebe ich den unscharfen Hintergrund, den man mit der Iphone-Kamera eher nicht hinbekommt.

– bei einem Insta Shooting reichen oft 20-40 Bilder pro Look, aus denen ich eins aussuche. Für einen Blogpost dagegen sind es meist 150 geschossene Bilder, von denen ich dann 6-8 für einen Blogpost hernehme. Früher brauchte ich eine Auswahl von ganzen 300 (!) Bilder pro Blogpost-Shooting! Entweder bin ich genügsamer geworden, oder der Ausschuss ist mittlerweile deswegen kleiner, weil ich einfach geübter bin und dem Fotografen gleich, bevor es losgeht, zeige, wie ich den Bildausschnitt und die Perspektive gerne haben würde  :)

Wie findet ihr die Idee einer solchen Reihe? 

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o ja:

omg Leute, ich kann SO gut prokrastinieren! Hatte seit OKTOBER 2017 (!) vor, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen und habe es GESTERN endlich vollbracht ^^ Dafür ist die Genugtuung bei Erledigung umso größer, hehe

oje:

warum muss Ramona so leckere Sachen kochen/machen, die so viele Kalorien haben? Habe mich gerade voll in ihr Matcha-Eis mit Schokostückchen reingefressen :D

beeidruckt:

von dem Film „The Girl King“, den ich zufällig bei ARTE gesehen habe – über eine schwedische Königin im 17. Jh., die anscheinend ein Freigeist und eine Feministin der damaligen Zeit war und sich etliche Feinde gemacht hat – kein Wunder… Die Masse will auch jetzt im 21. Jh. nicht wirklich einen Fortschritt und auch nicht wirklich Freiheit… Und gegen die mächtigen Interessensgruppen anzukämpfen ist heute genauso unmöglich, wie damals… Außerdem scheint sie auch noch lesbisch gewesen zu sein – ein Skandal zu der damaligen Zeit! Ich musste so mitleiden bei dem Film – regieren machte sowieso einsam, man konnte keinem trauen, und dann noch als Vorreiterin ihrer Zeit – sehr beeindruckend und mutig!

Zitat der Woche:

„Nichts ist unerträglicher als die Freiheit, sobald man sie besitzt“ – James Baldwin

momentane Befindlichkeit:

zwischen Tatendrang und Ideen Overload :)

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Outfit

rosa culotte

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ALWAYS LATE

Nein, ich komme nicht chronisch zu spät zu Verabredungen, ich bin eher überpünktlich. Aber ich bin in vielen Lebensbereichen ein Spätzünder - insbesondere, was hippen Lifestyle angeht. Das läuft meist so: Dinge x und y sind in und gelten als cool. Esra übersieht Dinge x und y und findet aber Dinge a und b cool,  die vor zwei Jahren als cool galten, es aber nicht mehr tun. Dann entdeckt Esra, dass ja gerade x und y angesagt und hip sind, und fängt dann auch an, sie cool zu finden, nur um dann festzustellen, dass sie eigentlich auch schon fast passé sind, sondern gerade e und f total im Trend sind.

Und so weiter, und so fort. Na gut, nicht ganz - Modetrends bekomme ich natürlich sehr früh mit, durch Pressdays & Social Media. Aber alles andere, was auch irgendwie hip ist, begegnet mir eben ziemlich verspätet - nach dem oben beschriebenen Prinzip.

Andererseits: was immer hip und cool bleiben wird, ist die Fähigkeit, zu sich zu stehen - so wie man ist! Deswegen nehme ich mich als Spätzünder an.

Wie sieht es bei euch aus? Schwimmt ihr immer auf der Welle mit oder seid ihr auch spät dran?

I am wearing:

culotte: Asos

shirt: Asos

shoes: Zara (old)

bag: Zara (old)

sunnies: QUAI (old)


photos: Ramona

editing: by me

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o ja:

Fashion Week in der eigenen Stadt - und mit Veri! Was gibt es Besseres? :D Außerdem: die letzten 3 Umzugskisten sind ausgeräumt - dank Punkt "Höhepunkt der Woche"!!

oje:

erst vorgestern hörte der Stress mit der Untervermietung in München endlich auf! Eigentlich "o ja" - wenn es sich nicht über zwei Monate immer wieder Probleme gegeben hätte!

vorgenommen:

lächeln, auch wenn diejenigen nicht zurücklächeln - hat mich zeitweise so frustriert, dass ich damit aufhören wollte. Aber ich habe entschieden, es aus Prinzip weiterzumachen!

Höhepunkt der Woche:

ENDLICH ENDLICH ENDLICH habe ich mein Sideboard!!! Es ist wunderschön und stylish und schon fast fertig dekoriert - ich kann es kaum erwarten, für euch ein Interior Update abzulichten!!

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