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Life Update: von Hochsensibilität und der Reise ins Ich-Land

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Ich sitze, wie gefühlt die ganze Zeit, seit der Winter vorbei war, auf dem Balkon

und kann von außen mein gemütliches Zimmer durch das Bokeh der schmutzigen Fensterscheiben sehen. Durch die veränderte Perspektive sieht es irgendwie geheimnisvoll aus, ungefähr so, wie wenn man in der Dämmerung nach Hause eilt und im Vorbeigehen zufällig in ein beleuchtetes Fenster im Parterre blickt: für einen Moment eröffnet sich der Zauber eines fremden Lebens vor einem, für einen Augenblick sieht man ungewohnte Farben in einer andersartigen Beleuchtung, unbekannte Bücherstapel und seltsame Möbel, Schatten huschen die Wände und Decken entlang, man meint schon fast, die fremden Gerüche riechen und gedämpfte Stimmen hören zu können.

 

So schau ich in mein eigenes Zimmer kurz mit den Augen eines Passanten rein,

als würde ich in ein fremdes Leben spähen, dabei ist es ja mein eigenes! So fügt sich alles wieder und ich fange an, die Details zu betrachten. Das alte schwarze Wählscheiben-Telefon schaut aus der nussbaumhölzernen Kommode hervor, die Grünpflanzen thronen in ihren Ton- oder Rattanübertöpfen – die riesenhafte majestätische Strelizia, die Glücksfeder mit ihren saftigen und poliert glänzenden Blättern, die chaotisch wuchernde Monstera in der hintersten Ecke auf der Kommode und die lebensfrohe Glückskastanie (ist es ein Zufall, dass ist zwei Pflanzen mit „Glück“ in ihren Namen besitze?).

 

Ja, das Glück!

Eine Welle des Glücks und der Dankbarkeit für mein Leben steigt auf und reißt mich mit – und mit ihr kommt auch ihr Schatten: das Gefühl, dass etwas fehlt. Weiß ich im tiefsten Inneren, was es ist? Ist es denn überhaupt real? Weist die wage, versteckte Ahnung tatsächlich auf eine Leere hin oder ist sie nur eine Einbildung, eine Projektion? Und wenn sie real ist: würde diese vermeintliche Leere gefüllt werden, würde sich nicht woanders eine neue auftun? Man sagt, dass man das Glück oder die Zufriedenheit nur in sich selbst finden kann. Dann muss es ja eine Illusion sein, dass etwas von Außen eine Leere füllen oder eine Sehnsucht stillen kann. Andererseits gibt es Bedürfnisse, die für die menschliche Seele genauso überlebensnotwendig sind, wie Nahrung für den Körper. Und Nahrung kommt nunmal von außen!

„Wärst du lieber ein Stein, der nichts empfindet?“  – 

„Warum nicht? Wenn ich nichts empfinden würde, wäre mir ja auch egal, dass ich nichts empfinde“…

Ach was, ich habe doch alles, was ich brauche!

Mir selbst geht es wunderbar und meine Liebsten sind wohlauf und jederzeit erreichbar, das ist doch das Allerwichtigste und ich weiß es wirklich, wirklich zutiefst zu schätzen! Mir ist es selbst total unverständlich, wie es sein kann, dass das nicht ein für allemal ausreicht, um glücklich zu sein und zu bleiben. Ich habe nur eine Erklärung, und ich weiß nicht, ob sie nicht dürftig ist: vielleicht bin ich ja doch mehr Künstlerin, als es mir lieb wäre – denn obwohl ich selbst in einer Künstler-Familie aufwuchs, mochte ich dieses Wort noch nie sonderlich, für mich klang da oft was überheblich-Elitäres mit. Seit meinem zwanzigsten Lebensjahr versuchte ich verzweifelt,  mich in der sogenannten „Normalität“ zu verstecken und endlich mal dazuzugehören, ohne aufzufallen. Dabei war ich aus heutiger Sicht dieser vermeintlichen „Normalität“ damals gar nicht so sehr ausgesetzt, wie mir das bisweilen vorkam, sondern bewegte mich überwiegend in meiner Blase aus Ähnlich-Gearteten. Anscheinend waren aber selbst diese wenigen Kontakte so aufrüttelnd anders für mich, dass ich mich selbst plötzlich mit anderen Augen sah, meine eigene Andersartigkeit als störend empfand und mir nichts sehnlicher gewünscht habe, als mich anpassen zu können.

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Das Außerordentliche, was solche Menschen leisten, setzt eine sehr zarte Organisation voraus, damit sie seltener Empfindungen fähig sein und die Stimme der Himmlischen vernehmen mögen. Nun ist eine solche Organisation im Konflikt mit der Welt und den Elementen leicht gestört und verletzt, und wer nicht, wie Voltaire, mit großer Sensibilität eine außerordentliche Zäheit verbindet, ist leicht einer fortgesetzten Kränklichkeit unterworfen.

Goethe

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Was hat es denn bloß mit diesen Künstlern auf sich?

Natürlich brauchen sie besonders feine Fühler, um Nahrung und Inhalt für ihre Kunst zu finden, die dann wiederum ihre relativ blanken Nerven legitimieren soll, aber was ist mit  einsamen Künstlern, oder denen, deren Kunst keiner sieht? Oder denen, die das Leben selbst als Kunst verstehen, und dafür weniger nach aussen hin „schaffen“? Wozu dann noch die besondere Feinfühligkeit, wenn sie ihren „künstlerischen Zweck“ nicht mehr erfüllt, was hat man dann noch davon, außer einer ständigen Fülle an Eindrücken, Bildern und damit verbundenen tiefen Gefühlen? Wohin kanalisiert man das alles?

Eine weise Frau und gute Freundin meinte einmal zu mir „Wärst du lieber ein Stein, der nichts empfindet?“ – und war etwas verblüfft, als ich lapidar meinte „Ja, warum nicht? Wenn ich nichts empfinden würde, wäre mir ja auch egal, dass ich nichts empfinde. Es ist nur deswegen eine sonderbare Vorstellung, weil ich ja jetzt aus der menschlichen Sicht darüber nachdenke und so gesehen was zu verlieren hätte“. Daraufhin verblüffte sie wiederum mich – sie mit ihren siebzig Jahren, auch eine Künstlerin, aber zusätzlich von Depressionen und anderen Krankheiten gebeutelt, einsam und mittellos: „Also ich wäre auf keinen Fall gerne ein Stein. Das Leben ist was Wundervolles!“

Also muss ich lernen (erneut lernen!), mich mit meinen Irrungen und Wirrungen anzunehmen,

mit meiner Fähigkeit, große Begeisterung, Dankbarkeit und intensives Glück, aber auch eine eventuell unstillbare Sehnsucht, Mit-Leid und einen Haufen anderer Emotionen zu empfinden und dabei nicht wirklich freiwillig einer stetigen (Selbst-)Reflexion ausgesetzt zu sein. Ich lernte ja schon längst, dass nicht ich im Übermaß empfinde und nachdenke, sondern viele andere Menschen zu wenig – weil sie sich viel besser abschirmen und ablenken können, und manchmal auch Meister im Verdrängen sind. Aber zu dieser meiner Fähigkeit zu stehen, besonders auch im Angesichts des Vorwurfs, man würde „zu viel“ denken und fühlen, ist ein Lernprozess, der eine Herausforderung bleibt.

Hochsensibilität ist ein umgangssprachlicher Begriff, mit dem das Temperamentsmerkmal höherer sensorischer Verarbeitungssensitivität bezeichnet wird.

Wikipedia

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O ja:

nach einem halben Jahr Unterbrechung war P. endlich wieder bei mir in Berlin zu Besuch! Besser gesagt, bei uns – denn das letzte Mal, als er hier war (nämlich im Februar), hat Martin hier noch gar nicht gewohnt! Ich liebe dieses Gefühl, wenn ich aufwache und weiß: mein bester Freund ist nicht 300 km entfernt, sondern direkt im Zimmer nebenan. Und ich liebe die gemütlichen Abende zusammen – wir alle saßen auf dem Balkon, kochten lecker, spielten Karten oder redeten uns so so viele Dinge vom Herzen…

Oje:

schade, dass die Gesellschaft sich rasend schnell spaltet und nicht merkt, wie gefährlich das ist. Es findet kaum noch ein Dialog statt, sondern ein Abstempeln/In-Schubladen-Stecken statt Argumentation, und Etikettierung statt Eingehen auf die vermeintlich falschen Aussagen („Er/sie ist bescheuert/dumm/Verschwörungstheoretiker“ statt „Er/sie sagt das und das und ich finde es aus dem und dem Grund nicht richtig). Wenn eine Gesellschaft keine kritischen Meinungen mehr zulässt, hört sie auf zu wachsen und wird leichter zum Spielball der Politik und der Interessensgruppen – das hat die Geschichte schon oft gezeigt…

Gedacht:

Was ist Stärke und was ist eigentlich Schwäche? Ist es stark, Missstände zu ignorieren? (Es gibt ja diesen Spruch: „es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu leben“). Ist es schwach, zu seinen negativen Gefühlen zu stehen?

new in:

ich habe lange nicht mehr geshoppt, aber mit dem Jahreswechsel kam auch wieder die Lust bzw der Bedarf an ein paar neuen Teilen. Zum Beispiel, wegen meinen chronischen Nackenschmerzen gönnte ich mir endlich einen Kamera-Rucksack! Auf jeden Fall ist mein Rücken jetzt schon eher entlastet – und ich kann sogar mein Stativ dran festmachen. Ansonsten sind drei Pullis und ein paar Hosen bei mir eingezogen, alles schön herbstlich, weich, kuschelig und trotzdem bequem ohne Ende! Apropos bequem: auch neue Sneaker brauche ich wieder – vor allem fehlen mir welche in schwarz.  Es fiel mir schwer, welche zu finden, denn ich wollte unbedingt so ein hippes Modell mit dicker Profilsohle, aber hier * gibt es eine echt große Auswahl und ich bin auch schon endlich fündig geworden!!

süchtig gewesen nach:

tatsächlich Kürbis – hätte ich nie gedacht! Habe früher weder den Geschmack noch die Konsistenz gemocht, aber nun esse ich ihn besonders oft in Kombination mit Kartoffeln etc als Ofengemüse und ich muss sagen – richtig gewürzt und lang genug gebacken gibt es kaum was besseres für den Kreislauf und auch für die Seele! Kann in der kalten Jahreszeit, die leider rasend schnell auf uns zukommt, nur noch von Ramen Suppen getoppt werden :)

 

 

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Lifestyle

lifestyle: Escape the conventional

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Es ist Sommer, aber die Stadt steht still.

Baustellen sind leer, weil die Bauarbeiter in Träume verfallen sind. Die Instrumente der Strassenmusiker liegen neben ihren Hockern und Mützen mit etwas Kleingeld drin. Mozart ist verstummt, man hört nur noch den Vogelgesang. 

Es fährt kein Auto, keine Bahn, kein Bus, Fahrräder stehen an Straßenrändern, angelehnt an Laternen und Häuser. Über Berlin liegt verträumte Stille, das Sonnenlicht erhellt die leeren Strassen und spiegelt sich in den Fenstern, lässt die bunten Früchte in den Obstständen reifen und duften, in den leeren Büros drehen sich mit leisem Summen die Ventilatoren, Ruhe und Frieden liegen in der Luft. Die Touristen sind wie eingefroren, Selfiesticks in die Höhe gereckt, die Einheimischen sitzen bewegungslos auf den Wiesen in den Parks, stehen wie angewurzelt an den Kreuzungen, verweilen auf den Bänken entlang der Strassen. Die Läden sind leer, und die Ware in den Regalen wundert sich still, wo die ganzen Menschen abgeblieben sind.

Ich stehe auf meinem Balkon, Kopf an den Händen abgestützt und atme tief ein.

Ich habe die Zeit gestoppt. Es ist ein Moment, der so schön ist, dass er verweilen muss. 

 


 

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Vor zwei Wochen bekam ich eine Einladung von Hendrick’s Gin zu einer Infuencer Tour der besonderen Art - und zwar, unter dem Motto

„ESCAPE THE CONVENTIONAL - enfliehe dem Alltag“. 

Perfekter geht es nicht - denn ich liebe Gin in dem gleichen Maße, wie ich Konventionen hasse. Dieses Motto habe ich mir zum Anlass genommen, darüber nachzudenken, was Kunst ist, welche Rolle die Köstlichkeit in meinem Leben spielt und wie man dem Alltag immer wieder mal entfliehen kann.

Und dann war es tatsächlich das vielleicht spannendste Event meines bisherigen Blogger-Werdegangs - selten perfekt organisiert, voller kulinarischer Highlights, Interior Goals und Menschlichkeit. Gin ist nicht nur mein Lieblingsdrink, sondern mittlerweile auch das (bis auf seltene Ausnahmen) einzige alkoholische Getränk, das ich zu mir nehme, bisher in Form von Gin Tonic. Auf dem Hendrick’s Gin Event habe ich aber so viele verschiedene Kombinationen damit kosten dürfen, dass ich mein Gin Repertoire auf jeden Fall erweitern werde!

Der Ambassador von Hendrick´s  Gin, CoCo, führte uns durch seine Lieblingslocations: umwerfende Cafés, Bars und zeigte uns auch die extra für Hendrick‘s Gin Sommerkampagne entstandenen Kunstwerke, die momentan überall in Berlin verstreut sind. Es gab feinste veggie Speisen, begleitet durch Drinks mit Hendrick’s, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber das Beste: mit dabei waren spannende und charismatische Persönlichkeiten, die, passend zum Kampagnen-Motto von Hendrick’s, sich gerne fernab von Konventionen bewegen, bestes Beispiel: CoCo selbst. Auf gängige PR-Sprüche wartete man bei ihm ganz umsonst, denn er verkörperte höchstpersönlich die Welt der Marke, die da wäre: Künst, Köstlichkeit, Momente fernab des Alltags und der Aufruf, das Konventionelle zu verlassen und das Besondere zu suchen.

Hendrick’s Gin mit seinen Rosen- und Gurken-Essenzen, der antiken Apotheker-Flasche, der aufwendigen Herstellung und dem Hang zur Kunst-Förderung ist nämlich selbst was Besonderes.

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KUNST

 

Manche Leute fragen sich: ist das Kunst oder kann das weg? Gerade bei abstrakter oder moderner Kunst meinen viele: „Ich kann das genauso hinkritzeln, bin ich dann Künstler?“

Mit Sicherheit kann man nur eine Sache behaupten - nämlich, dass man sich auf die Kunst einlassen muss, um sie zu verstehen. Und das will oder kann nicht jeder. Für Kunst muss man sich verwirren, provozieren, begeistern lassen können. Die Kunst hat nicht zur Aufgabe, die Realität abzubilden, sondern sie bildet es ab, wie der Künstler die Realität empfindet. Was wir damit anfangen - ist unsere Sache. Ich liebe die Kunst, weil sie Konventionen durchbricht, und das ist wichtig. Die Welt braucht Menschen, die „anders“ ticken, weil sie in gefährlichen Situationen oft warnen und ermahnen. Sie sind ein Spiegel der Gesellschaft, in den sie weiterhin blicken sollte, um sich vor sich selbst zu schützen.

 

 

 

KÖSTLICHKEIT

 

Den Hang zum Sinnlichen habe ich wohl von meinem Vater geerbt. Er war immer dabei, wenn es darum ging, in vollen Zügen zu leben und zu geniessen. Einer seiner Tipps (heute würde man wohl "life Hacks" sagen) war: Wassermelone niemals in mundgerechte Stücke schneiden!! Man schneide eine dicke Scheibe ab, mit Rinde, halte sie in den Händen und beisse beherzt rein. Wenn der Melonensaft das Kinn runterläuft und man den Mund auf einen Biss gleich voll hat, hat man alles richtig gemacht!

Mindestens genauso erfrischend, wie eine Wassermelone, fand ich die Hendrick´s Gurkenlimonade - hier für euch zum Nachmachen!

 

 

Hendrick’s Cucumber Lemonade

50ml Hendrick’s Gin

20ml Frischer Zitronensaft

20ml Zuckersirup

3 Scheiben Gurke

Soda Wasser

Alle Zutaten in ein hohes, mit Eiswürfeln gefülltes Glas geben, umrühren und genießen!

 


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CoCo führte uns zu seinen persönlichen Lieblingslocations, die großes Potenzial hatten, auch meine Lieblingslocations zu werden. Schon die Einrichtung hat mich total fasziniert, aber auch das Essen, welches sich im Übrigens perfekt dafür eignen würde, alle Anti-Vegetarier zu überzeugen (obwohl es überall auch Fleisch-Gerichte gab).

Diese Locations habe ich für euch hier zusammengetragen:

 

Happy Baristas

Stilvolles, modernes Café mit Kaffee von europäischen Röstereien und kreativer, zeitgenössischer Küche.

Neue Bahnhofstraße 32, 10245 Berlin

 

Night Kitchen

eine Symbiose aus Bar und Restaurant, vom Carpaccio über Shakshuka bis zum Oktopus: Das „Night Kitchen“ bringt den Geschmack von Tel Aviv nach Berlin.

Oranienburger Str. 32, 10117 Berlin

Stagger Lee Bar

als stilvoll-rustikaler Saloon gestaltete Bar bietet Cocktails, Whiskeys und DJ-Partys bei RnB und Soul.

Nollendorfstraße 27, 10777 Berlin

 

Küche Bar

gewidmet dem Motto "Die besten Parties finden in der Küche statt"

Tempelhofer Ufer 16, 10963 Berlin

 

Zum Starken August

Bar mit Showprogramm, Burlesque, Retro-Dekor, ausgelassener Atmosphäre, Snacks und internationalem Craft Beer.

Schönhauser Allee 56, 10437 Berlin

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ESCAPE THE CONVENTIONAL

how to:

1.

kurz stehen bleiben und nach oben schauen. Weisst du eigentlich, wie die Fassaden

der Häuser und Läden, die dir so vertraut sind, oberhalb des ersten Stocks aussehen?

Ebenso oft schaue ich in den Himmel. Diese Weite, die stetig über uns ins Unendliche greift,

bleibt viel zu oft ungesehen, ungeachtet, ungeatmet.

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am einem Gericht oder Getränk schnuppern, bevor man es probiert.

Es war mir schon immer ein Rätsel, warum das als unhöflich gilt!

Der Duft des Essens bedeutet bewusstes Wahrnehmen aller sinnlichen Aspekte der Nahrung,

erdet mich gleichzeitig, verbindet mich mit der Natur und lässt Vorfreude entstehen!

2.

3.

ob Klavier spielen, Bilder bearbeiten, tanzen oder ein tolles Gespräch führen:

sich für eine Zeitlang in eine Sache zu vertiefen bedeutet für mich eindeutig, dem Alltag zu entfliehen!

Wenn man sich einer Tätigkeit hingibt, die einen erfüllt und Konzentration erfordert,

steigt man aus dem Alltag aus und tankt neue Kraft.

4.

Ich persönlich liebe es, Dinge zu sortieren. Musik an, Inhalt der Schublade/des Regals auf den Boden ausleeren und los gehts!

Wenn ich dann alte Bilder oder Briefe wiederfinde, bin ich raus aus dem Alltag und tauche in die Vergangenheit ein. Auch alte Kleider zu finden katapultiert mich sofort in die Situation, als ich sie gekauft habe.

Das hier ist aus Saarbrücken, wo ich zwei Jahre lang jeden Monat zum Orgel-Studium gefahren bin. Das hier hatte ich an, als ich einen Ex kennengelernt hatte. Und das habe ich mir als Andenken aus dem Urlaub mitgebracht...

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U n d   w a s   i s t   d a s   U n k o n v e n t i o n e l l e   a n   H e n d r i c k ´ s    G i n ?

 

KEIN ANDERER GIN...

...  sieht so aus wie Hendrick’s. Die von viktorianischen Pharmazeuten inspirierte Apothekerflasche schützte einst kostbare Elixiere und Flüssigkeiten vor Temperatur und Sonneneinstrahlung.

 

... wird so hergestellt wie Hendrick’s. Ein herausragend antiker Bennett Still nebst dem überaus seltenen Carterhead Still, produzieren zwei gänzlich unterschiedliche Destillate unter Verwendung der gleichen botanischen Kräuter. Diese werden miteinander verschmolzen.

 

... verhält sich wie Hendrick’s.  In klassischen Gins ist das Wacholder Aroma stark ausgeprägt.  Hendrick´s dagegen basiert auf Essenzen der Rosenblüte und der Gurke für eine einzigartige, zuvor unbekannte Aromatik. „Wir hatten diese sehr britische Vorstellung von Leuten, die in ihrem Rosengärtchen einen Gin Tonic trinken und dazu Gurkensandwiches essen, und da haben wir gemerkt, wie gut diese Aromen zusammen und zum Gin passen,“ sagte Lesley Gracie, Hendrick´s Destilliermeisterin, 2014 in einem Interview. (Quelle)

 


* dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Hendrick´s Gin entstanden

photos: Esra Eren & Steven Kohl

editing: Esra Eren

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Lifestyle Unterwegs

travel: Thailand 1 – auf dem Land

Nun sitze ich hier, in einem Dorf in Thailand,

drei Autostunden von Bangkok entfernt, und tippe diese Zeilen. Es ist nach Mitternacht, alle schlafen schon und es gab vor einer halben Stunde einen Stromausfall im ganzen Haus, weil Gewitter im Anmarsch war. Mein Herz stockte, denn natürlich war auch das Internet ausgefallen, aber Gottseidank geht es nun wieder! Es regnete nur kurz, allerdings hörte ich hier im Haus keine Regengeräusche, denn der laufende Ventilator übertönt Einiges :D 

Selbst um Mitternacht sind es noch gute 30 Grad, und draußen im Liegestuhl hat sich einer von Dianas Verwandten zum Schlafen gelegt.

Ich war noch nie so weit weg... 

Und ich liebe es, mit 35 Jahren "noch nie" sagen zu können! Denn nur derjenige bleibt im Herzen jung, der offen ist für neue Erfahrungen :)

Los geht´s mit meinem Travel Diary!

 

 

Tag 2:

Diana und ich wachten beide um 4 Uhr nachts auf -  wegen der Hitze und einem super laut schreienden Vogel. Der Geräuschpegel ist ingesamt sehr hoch - allerdings hört man keine Autos oder dergleichen, sondern nur Vögel, Hunde, Katzenschreie und Dorflautsprecher, wo jeden Tag um 6 Uhr früh. Nachrichten und die Nationalhymne abgespielt werden. Wir haben uns nicht mehr hingelegt - sondern sind wach geblieben - und zum ersten Mal was Warmes gegessen. Davor fand ich die Hitze eher angenehm, aber nach dem Essen wurde uns erst richtig heiss!

Tag 3:

Heute besuchten wir einen Tempel - sehr spannend!! Leider war ich unpassend angezogen und kam zwar rein, habe mich aber total geschämt :/

 

 

Morgen geht es dann endlich nach Bangkok!! Seid gespannt - wir sind es auch <3

Thailand diary

 

Hinflug:

Es ging schon chaotisch los: in der Sbahn Richtung Flughafen ließ ich meine Handtasche liegen (waren ja nur Geldbeutel und Reisepass drin, hahaha), dann auf dem Sitzplatz am Flughafen das Laptop...
Im Flugzeug gab es eine Verspätung von 2,5 Stunden wegen einem Computerproblem, dafür 2 Stockwerke und 3 Sitzreihen, TV und Kameras am Flugzeug, durch die man den Start und die Landung auf den Bildschirmen, die an jedem Sitzplatz angebracht waren, verfolgen konnte.

Am Flughafen in Bangkok gab es einige Formalitäten zu erledigen, was besonders spaßig ist, wenn man von der Anreise eh schon erledigt ist ;) Dann wurden wir von Dianas Familie mit dem Auto abgeholt - wenn man die Schrift und die buddhistischen Bauten nicht beachten würde, würde mich das Ganze ziemlich an Russland erinnern: grosse 4-5 spurige Strassen, kleine schäbig-malerische Kioske in Reihe am Strassenrand, alte Strommasten mit einem ganzen Schwarm an Kabeln, irgendwelche Lagerhallen, zufällig angeordnete Werbetafeln mit Leuchtbuchstaben und Hochhäuser im Hintergrund. Als wir dann an unserem Ziel ankamen - einem kleinen Dorf drei Autostunden von Bangkok entfernt - waren wir insgesamt schlappe 14 Stunden unterwegs!!

Tag 1:

Das Haus, in dem wir wohnen ist wunderschön! Es hat einen Kachel- und Marmorboden, der trotzdem noch warm ist, Hunde, die noch echte Wachtiere sind und vor dem Haus wohnen, und aus Teakholz geschnitzte Türen und Treppengeländer. Wir aßen unglaublich reife und pappsüsse Mangos und besuchten einen Supermarkt und einen Markt im Freien.

thailand

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Mode-Inspirationen Unterwegs

#mbfwb: Rebekka Ruétz Backstage & Show

Fast magisch anmutender Steamer-Dampf,

die mysteriös funkelnden Lippen eines einsam im Trubel sitzenden Models,  

die monströse Hektik im Make-Up-Bereich und noch ruhende und dunkle Laufsteg  –

–   ich liebe es, Backstage zu sein.

Ich liebe die Athmosphäre und ich liebe es, Stylisten zu beobachten, die oft selbst total interessant aussehen und einen ausgefallenen Style haben.

Meine Aufregung war kaum in Worte zu fassen, als ich erfuhr, dass ich mir bei Rebekka Ruetz Backstage einen Eindruck über die Vorbereitungen kurz vor Beginn der Show machen konnte. 

Es war eine kleine Weltreise, um das Zelt herum, an einigen Security-Menschen vorbei. Ich ließ den Trubel vor dem Zelt hinter mir, um mich in einen ganz anderen Trubel zu begeben – den Trubel, der den Abschluss einer langen Vorarbeit bildete. In nicht mal mehr einer Stunde würde diese Vorarbeit in ihren Höhepunkt münden – nämlich in die Runway Show. 

Hinter den Kulissen herrschte Spannung und gleichzeitig eine konzentrierte Gelassenheit – viele Menschen an einem verhältnismäßig engem Raum, grelle Lichter nur an den Schminktischen und im restlichen Raum – Dunkelheit. 







Die Show




… Als ich dann  zur Show ging, trug ich ein kleines Geheimnis mit mir – ich wusste schon, wie das Makeup aussehen wird und hatte die Kleider schon angefasst – tolltolltoll! :)

Die Show fing (wie im Winter auch schon) mit einem kleinen Film an, in dem Rebekka erzählte, was sie diesmal inspiriert hat. 

Die Kollektion SS17 heißt „Funkart“ und interpretiert barocke Gemälde aus dem Schloß Ambras in Innsbruck in einem wilden Mix mit modernen Elementen wie z. B. Lederbustiers und einer gehörigen Portion Ironie. Der offizielle Pressetext nannte es „reflektierte Respektlosigkeit“. 

Die Looks bestanden zur Hälfte aus natürlich fließenden Stoffen, und zur anderen Hälfte aus festen Röcken, die natürlich an die steifen Reifröcke der Barockzeit erinnern.



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Interview

interview: fashion design by Nothing

Ich sah die Charlotte – beziehungsweise erst ihre Kollektion – auf der Fashion Yard vor wenigen Wochen. Sofortige Begeisterung! Die sich nur steigerte, als ich den Namen ihres Labels erfuhr, der ähnlich mit Begriffen spielt, wie mein Blogname – nämlich „Nothing“. Die Sympathie wuchs weiter, als Charlotte mir von ihrer Ideenfindung erzählte und davon, dass sie 90% der Kollektion selber näht und dass es pro Entwurf oft nur EIN Exemplar gibt – in Zeiten der Massenproduktionen und Ausbeutungen ein wundervolles Gefühl! Für mich war es ziemlich schnell klar, dass ich Charlotte ein paar Fragen stellen und sie in ihrem Atelier besuchen möchte! Gesagt – getan!

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Liebe Charlotte, ich bin total neugierig – wie kamst du zu deinem wundervollen Labelnamen?

Oh, da fragst du was! Die Suche war krass! Ich habe 6 Monate gebraucht, bis ich den Namen hatte. Bis dahin habe ich alles Mögliche erlebt – einmal habe ich auf einer Zugfahrt einen Komponisten kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstanden habe, und er hat mir viele Namen von modernen Musikstücken genannt – die sind nämlich zum Teil auch total abgefahren! Vor drei Jahren habe ich mich dann festgelegt. Ich liebe ja Wortspiele, und ich mache unglaublich gern Mode, aber das Business kann sehr oberflächlich sein, und „Nothing“ bringt da das nötige Augenzwinkern rein. Zum Beispiel kann man sagen „Ich arbeite für Nothing“ – denn bis man damit Geld verdient, vergeht ja auch eine Weile! Der Emil von der Boutique „emiL“ in der Metzstraße 11, die seit kurzem auch meine Sachen verkauft, sagt auch manchmal „Ich verkauf Nothing“ :D Also da kann man viel Lustiges damit kreieren.

Seit wann gibt es dein Label?

2012 habe ich angefangen, 2013 kam dann die Homepage dazu, und seit einem Jahr gibt es auch immer mehr Vertriebskanäle. In München kann man meine Sachen im Pop Up Store in meinem Atelier, bei Emil und in einer Boutoque in der Reichenbachstraße kaufen. Außerdem verkaufe ich in Paris bei Marais und in Marseille.  Beim Fashion Yard, wo wir uns kennengelernt haben, nehme ich auch regelmäßig teil.

Erzähl mal was zu dir. Wolltest du schon immer Designerin werden oder kommst du auf Umwegen dazu?

Mein Vater ist aus Hamburg und meine Mutter ist Französin. Ich bin in München aufgewachsen und hab in Paris und Mailand studiert und ja, ich wollte schon immer Designerin sein. Ich habe mit 15-16 Jahren bereits rumgeschneidert und selber genäht und auch gestickt. Ich interessiere mich aber auch für Kunst und viele andere Sachen, studiert habe ich dann aber erst Kunstgeschichte.

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Woher kommen die Ideen, was inspiriert dich?

Eigentlich alles. Es kann im Supermarkt sein, oder auch in einer Kunstausstellung. Es können auch Wortspiele sein, Dadaismus interessiert mich auch… Manchmal sind es Farben oder Formen oder eine Begegnung. Ganz oft sind es die Stoffe, die mich inspirieren, ich verwende ja viele technische Stoffe aus der Autoindustrie zum Beispiel, ich mache viel aus Leder und expirementiere damit. Manchmal sehe ich einen Stoff und weiß dann gleich, was ich daraus machen werde. Eine Schweizer Firma macht einen technischen Stoff mit Keramikpunkten, die darauf geklebt sind, dieser Stoff ist super resistent, sieht aber auch elegant aus, weil die Keramik-Punkte das Licht reflektieren. Ich mache zum Beispiel Taschen daraus. Einmal habe ich einen Bikini aus Mundschutzen aus der Chirurgie gemacht, aber das ist dann eher Kunst als was zum Anziehen.

Kennst du Kreativitäts-Tiefs? Wie gehst du damit um?

Natürlich gibt es Phasen, wo man weniger inspiriert ist. Ich habe immer einen Block dabei, und wenn ich dann auch noch einen Stift finde, schreibe ich mir viele Ideen auf. Wenn ich dann in so einem Kreativitäts-Tief bin, krame ich sie dann raus und setze sie um. Die Idee einer Installation (des Geld-Wasserhahns) hatte ich zum Beispiel vor 6 Jahren schon und habe sie dann erst vor kurzem für eine Ausstellung realisiert.

Ist es nicht manchmal stressig, wenn Ideen auf dich einprassen? Kann man da noch abschalten?

Nein, ich empfinde keinen Stress, es sind ja keine 1000 Inspirationen auf einmal, sondern eher einzelne Geschichten, die ich toll finde. Wenn mich dann mal eine Idee stresst, setzte ich sie um. Wenn du so etwas realisiert hast, dann hast du ja deine Ruhe. Auch der Prozess ist ganz interessant, denn manchnmal kommt ja was Anderes dabei raus, als du ursprünglich als Idee im Kopf hattest. Ganz spannend!

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Wie würdest du den Stil deiner Kollektion beschreiben?

Auf jeden Fall schlicht! Die Materialien und Schnitte stehen im Vordergrund, der Rest ist eher puristisch und ab und an mit einem Augenzwinkern.

Hast du Ziele oder ist der Weg das Ziel?

Ich sehe schon eher den Weg als Ziel. Es geht langsam bergauf. Natürlich wäre es auch eine schöne Sache, wenn man davon leben könnte, ohne in Massenproduktion zu gehen.

Wie ist denn die Produktion der Sachen?

Ich mache Prototypen und schneidere entweder selber eine kleine Serie oder ein Schneider in Paris macht das. Die Keramik-Handtaschen hat zum Beispiel er genäht. Ich habe mal in Mailand für eine Design-Firma gearbeitet und habe da einen Schneider kennengelent, der für Armani Handtaschen genäht hat. Er kam aus Afganistan, wir haben uns super verstanden und der näht meistens meine Leder-Handtaschen, wenn sie in Kleinserie gehen. Manchmal nähe ich auch Sachen mit Berücksichtigung eines Sonderwunsches des Kunden gegen einen kleinen Aufpreis.

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Wie gehst du mit Druck um?

Unter Zeitdruck zu arbeiten ist manchmal schwierig, aber dann versuche ich immer, für ein Paar Stunden abzuschalten, ein Buch oder im Internet zu lesen, denn danach kommt es wieder. Und wenn wirklich alle Stricke reißen, gehe ich Joggen! Kommt allerdings ca 3 mal im Jahr vor :D Aber dafür gehe ich seit Kurzem in Yoga und erstaunlicherweise ist es genau meins!

Schaut mal auf Charlottes Homepage vorbei!

 

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Allgemein Lifestyle living

living: monstera & mighty purse

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„Furchtbar heutzutage“, sagt eine knarzende Stimme. „Alle hängen sie an ihren Handys rum und starren nur ins Display!“ – ich schau vom Display hoch und blicke der älteren Dame ins Gesicht, die zwischen Entrüstung und Verachtung schwankt. Wir befinden uns auf einer Geburtstagsfeier, die aus meiner Sicht echt langweilig ist. Natürlich hänge ich da lieber bei Insta ab! Aber das erkläre ich ihr lieber nicht…

Als alles durchgeliked ist, lege ich das Handy weg und schau mich um. OOOHHH!!! Ist das da drüben etwa eine Monstera-Pflanze?? Eine schöööne, mit diesen typischen Löchern und Einschnitten an den Blättern. Seit ich (im Internet natürlich) davon angefixt wurde, suche ich vegeblich nach einem Monstera-Blatt!! „Du, Oli“ – sag ich zum Geburtstagskind, „Magst du mir ein Blatt abzupfen, wenn eins nachkommt??“ – „Logo, mach ich!“.

Monate vergehen. Eines Tages klingelt es an der Tür. Oli steht da, in der Hand – ein Topf mit drei riesigen Monstera-Blättern drin. Ohne jegliche Einschnitte und Löcher. Ich denke: „Mimimi! Ich wollte doch nur eins, nicht drei!! Dafür eines, was wie Monstera aussieht, nicht wie so ein stinknormales fettes langweiliges Blatt!“. Ich sage aber: „Ohhh, Oliiiii, danke schööööön“.

Nach ein paar weiteren Wochen ist mein Freund bei mir. In einem Anfall von Spieltrieb raufen wir miteinander. Als ich völlig entkräftet überlege, aufzugeben – macht es plötzlich WWUUUUUMMMM – und der Topf mit der leidigen „Monstera“-Pflanze landet auf dem Boden und zersplittert.

Soviel dazu. :/

Aber – mein Blogger-Traum von DEM perfekten Monstera musste anscheinend doch in Erfüllung gehen, denn jetzt habe ich doch noch ein wunderschönes, klassisches Blatt mit den tollen Einschnitten – dazu auch noch ewig haltbar und pflegeleicht! Nämlich – als PRINT :D Und dank wem? Tadaaaa – der Held heißt Juniqe Shop*. Der Name ist Programm! Der Shop entspricht GENAU meinem Geschmack und platzt vor toller Kunst und trendy bis niedlichen Accessoires – man verliebt sich innerhalb von Sekunden!

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Das silbergraue Ding, was ihr ebenfalls auf den Bilder seht – ist eine geniale Erfindung, die ich über Westwing* bekommen habe, und nimmt Bezug auf den Anfang dieses Posts. Nämlich auf die Internet-Sucht! Für alle, die ihre Haare raufen, weil sie nach 2 Stunden in ein leeres Iphone starren, gibt es jetzt Abhilfe!! Und die heißt Mighty Purse, hihi, die „Mächtige Tasche“. Ob sie mächtig ist – sei mal dahingestellt, aber eines kann sie – auf stylishe Art und Weise unsere Handys aufladen!! Und zwar so ziemlich alle Smartphones. Wie genial ist das denn?? Nie wieder Angst vor leerem Akku! Vor allem im Hinblick auf die Fashion Week freue ich mich, die Tasche zu Hilfe zu nehmen. Aber sie ist jetzt schon zu meinem täglichen Begleiter geworden!

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Das Einzige: das Leder riecht etwas nach Chemie und ist nicht so toll verarbeitet. Es sind Abdrücke dran und die Nähte sind leider auch nicht so gerade, wie sie es sein könnten… Trotzdem bin ich zufrieden. Hauptsache, mein Iphone stribt mir unterwegs nie mehr weg! Und die wichtigsten Dokumente, Visitenkarten, Geld, Schlüssel und Lippenstift passen auch noch rein :)

Übrigens: HIER bekommt ihr einen 10 Euro Gutschein, wenn ihr euch bei Westwing neu anmeldet! ;)

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English summary:

Yeah! Today I write a little summary for my dear english speaking followers for the first time! Sorry for the mistakes (if there are some) :)

On a boring birthday party I saw a monstera plant and asked the host, to pick me one leaf. It took months before I got it. Unfortunately, it also looked very different from how the classic monstera leaves normally look and I was really disappointed So I was truly happy when I was allowed to pick this print in collaboration with the Juniqe Shop. Now I have the most perfect Monstera and it’s also last forever and you don`t even need to water it! With the „Mighty Purse“ another long wish of mine came true. I will never again have an empty Iphone battery! In the bag is also enough space for the most important things lipstick, money, etc. That’s not a very high quality leather, but the main thing is, the bag serves its purpose!

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monstera print: Juniqe*

monstera kissen: Juniqe*

Mighty Purse: Westwing*

„As if“- Schild: Brandy Melville (Alternative hier)

Radiergummi: Depot (oder hier)

Ananas-Vase: Zara home (Alternative)

Obstkisten: DIY (mein Tutorial hier)

Stuhl: Eames Replica

Sonnen-Spiegel: H&M home (oder hier)

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Interview

interview: talent award von hse24

Student sein… Warum halten das alle immer für die beste Zeit im Leben? Na weil man da einerseits nicht mehr so bevormundet wird, wie in der Schule, aber andererseits noch nicht so auf sich allein gestellt, wie später im Berufsleben. Weil man noch jung genug ist zum Feiern und trotzdem Prüfungen schaffen. Und weil man das Gefühl hat, dass alles noch vor einem liegt.

Deswegen war ich so begeistert, als ich gefragt wurde, ob ich den Talent Award (heute das Semi-Finale) von HSE24* mit einer Artikelreihe begleiten will. Ich möchte einen Blick darauf werfen, wie es im Modestudium (in diesem Fall an der ESMOD München) so aussehen kann, auschecken, wie Studenten sich fühlen, wie ihre Arbeitsprozesse aussehen und was sie vom ihrem Studium erwarten.

nessel-esmod-hse24-preisausschreibung

 

 Was ist HSE24?

– HSE24 steht für Home Shopping Europe

– erster deutscher TV-Shopping-Sender, 1995 gegründet

– auch in Österreich und der Schweiz vertreten

– den Onlineshop gibt es seit 1998, und seit 2010 eine App!

Zum 2o. Jubiläum kooperiert der Sender mit der Modeschule ESMOD in München, indem es ein Talent Award ausschreibt. Das Sieger-Bekleidungsstück wird produziert und ab Februar 2016 erhältlich sein!

 

Was ist die ESMOD?

Private internationale Modeschule, 1841 in Paris gegründet, 121 Schulen weltweit.

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Interview (mein erstes!!)

Was lernt man im Studium?  Habt ihr manchmal das Gefühl, dass ihr in eurer Kreativität durch Regeln beschränkt werdet?




 
Lars:

zum Teil müssen wir strikte Vorgaben einhalten – aber uns werden auch Aufgaben gestellt, wo wir die Möglichkeit haben, recht frei zu arbeiten. Dabei schauen die Lehrer trotzdem darauf, dass das Ganze  auch realisierbar bleibt – denn einer Idee muss eine Umsetzung folgen und uns ist fehlt da manchmal noch die Erfahrung.  


Lena:

es sind ja immer nur Hinweise, die uns davor bewahren sollen, etwas komplett Verrücktes zu designen, was später unmöglich zu nähen oder zu fertigen wäre. Tragbar soll es manchmal auch sein, je nach Zielgruppe.  


Marie:

manchmal wird man vielleicht ein bisschen getrimmt…    


Daniela
:

es wird mit der Zeit immer freier. Letztes Jahr war es noch viel mehr eingeschränkt – die Schnitte z. B. waren vorgegeben, weil wir ja das selber noch gar nicht konnten – und so wird einem Schritt für Schritt immer mehr Freiheit gelassen.  

Hat sich jemand von euch spontan für dieses Studium entschieden oder war das für euch schon immer klar, dass ihr Modedesign studieren wollt?






 

Lena:

ich war schon immer an Mode interessiert. Dass es dann gerade Design wird, wurde mir erst vor zwei Jahren klar.    

 

Daniela:

bei mir war das genau andersrum – ich wusste schon immer, dass ich was mit Design machen will (erst überlegte ich etwas mit Architektur), aber es hat sich dann erst später zur Mode hin entwickelt.  


Elena:

ich bin ja eher Späteinsteiger, wusste aber auch schon immer, dass ich das machen will.  

 
Lars:

ich wollte zwar immer was Künstlerisches machen, habe aber Mode erst nicht als eine berufliche Option gesehen. Architektur hat mir gar nicht getaugt, als ich da mal angefangen habe, also habe ich ein Jahr der Selbstfindung eingelegt, nach dem ich jetzt zielstrebig hier an der ESMOD unterwegs bin.  

 

Marie:

ich habe eine berufsbildende Schule für Mode besucht, 5 Jahre lang, und es lag an der Hand, weiterzumachen, weil es genau meins war!

 

Stefanie: ich wollte es auch schon immer machen, ich habe aber Kinder und musste erstmal warten, bis sie groß sind, denn es war klar – beides gleichzeitig funktioniert nicht, das Studium ist eben ziemlich zeitfüllend. Und jetzt bin ich sehr froh, dass ich das machen kann!

Mir persönlich in meinem Studium hat ja der Aspekt des Kontakte-Knüpfens etwas gefehlt. Bei euch spielen Kontakte auch eine große Rolle, denn später als Designer müsst ihr ja eure Sachen verkaufen. Wie sieht es mit dem kommerziellen Aspekt aus, werdet ihr darauf hingewiesen?


Lena:

im ersten Jahr hat man keinen Kontakt zur Industrie, da macht man nur verschiedene Mappen, um verschiedene Richtungen zu üben, z. B. Kinder-, Herrenmode, Blusen, Röcke etc. Ab dem zweiten Jahr haben wir dann ziemlich viele Workshops und Kooperationen, wie jetzt zum Beispiel mit HSE24, also wird es uns in der Hinsicht schon geholfen.  

Daniela:

ich habe zum Beispiel durch mein Praktikum einen ziemlich guten Kontakt bekommen, ich arbeite dort immer noch zweimal im Monat und kann mir auch vorstellen, dort nach dem Studium einzusteigen, denn es ich passe einfach zum dem Label! 

Was erwartet ihr euch eigentlich von diesem Wettbewerb mit HSE24?

Lars:

vor allem Erfahrung! Das mit HSE24 findet ja auch im Fernsehen statt, man lernt einige Hintergrundgeschichten – wie die Produktion abläuft, wie man vor der Kamera spricht, und Kontakte kann man dort eben auch knüpfen. Auch für den Lebenslauf ist es durchaus vorteilhaft, wenn man bei so einem Talent Award dabei war.

Manche Künstler sind ja eher zurückhaltend, was die Eigenvermarktung betrifft. Wie ist es bei euch? Liegt euch das oder ist es euch persönlich eher unangenehm, euch selbst darzustellen und nach vorne zu bringen?



Lena:

durch den HSE24 Workshop werden wir mit diesem Thema zum ersten Mal konfrontiert. Ich muss schon sagen, dass ich mich in gewissen Momenten dazu durchringen muss, weil das für mich neu ist – mich selbst zu präsentieren. Aber das ist in unserem Beruf auch sehr wichtig, sich zu zeigen, denn es gibt ja so viele Design-Studenten!   

Daniela:

ich finde die Sache mit dem Fernsehen sehr aufregend, aber es ist schon eine Dimension, die einen erstmal auch erschreckt. Vor 2 Tagen haben wir zum Beispiel gesehen, dass ein Video von uns 55.000 Klicks hat, das ist für mich der Wahnsinn!! Daran muss man sich erstmal gewöhnen!  

Lars:

ich habe mit so einem Boom ehrlich gesagt auch nicht gerechnet! Das ist schon eine große Nummer! Das ist auch für mich zwar eine positive Erfahrung, an die ich mich aber erstmal gewöhnen muss. Ich finde das auch interessant, wenn ich jetzt nach Hause komme, weiß jeder, wer ich bin.       …   alle lachen.  

Später, wenn ihr (hoffentlich) erfolgreich seid – gibt es etwas in der Modewelt, was ihr gerne verändern oder beeinflussen würdet?

 Lars:

eindeutig Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Produktions-bedingungen! Auch der Überkonsum geht auf lange Sicht nicht gut… Ich finde auch, dass der Hype um die Mode insgesamt etwas reguliert werden müsste. Es sollte in der Gesellschaft nicht so einen hohen Stellenwert haben, wenn jemand das Beste und das Teuerste besitzt!  

Aber kollidieren sich diese Ideale nicht mit deiner Tätigkeit als Designer? Wenn du fair produzierst, steigen ja auch die Kosten?

Lars:

naja, es kommt halt darauf an, ob du ein paar Tausend Prozent Profit machen willst, oder ob du sagst, mir reichen auch 100%! Es ist die Ansichtssache einer Firma. Mir ist mein Gewissen im Endeffekt wichtiger…  

die anderen:

das Thema ist noch schwierig für uns, wir sind noch hauptsächlich auf den engen Prozess des Designens und Fertigens fokussiert, und dieses „Aussenrum“ ist noch etwas, womit wir uns noch nicht wirklich auseinandergesetzt haben. Aber es wäre toll, wenn dieses Thema später noch wichtig wird für uns.  

Als wie wichtig schätzt ihr Modeblogger ein?



Lars:

Modeblogger sind sehr wichtig! Das sieht man schon allein an meiner Freundin, wie vielen Bloggern sie auf Instagram folgt. Wenn man als Modedesign-Student gewisse Ambitionen hat, was die Zukunft betrifft, wird man am Thema „Blogger“ nicht vorbeikommen!  

 

Daniela:

Blogger haben großen Einfluss! Auch als kleines Label kann man auch mal schnell zu einem Geheimtipp werden, wenn man bei einer Bloggerin einen Stein im Brett hat, sag ich mal.    

Lena:

wir als Studenten sehen Blogger sowieso als eine große Chance für uns! Es hilft uns, weitergetragen zu werden!    

 

Ein sehr schönes Schlusswort! Vielen Dank für eure Zeit!

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Überblick: wer sind die Semi-Finalisten und was haben sie designt?

 

Marie-Theres Baier: Blazer in trendigem Oversize-Look mit integriertem Tucheinsatz

Lena Schleicher: Klassischer Blazer mit großem Schalkragen und einem von der Natur inspirierten Innenfutter

Lars Harre: Klassischer Trenchcoat mit austauschbaren Ärmeln und farblich abgesetztem Gürtel

Daniela Schönbauer: Sommerliches Wendekleid aus feinem Jersey mit außergewöhnlichen Raffungen

Elena Trukhina: Lässiger Blazer mit abnehmbaren Ärmeln und zweiteiligem Kragen mit Schaleinsatz

Stephanie Winterhalter: Trenchcoat im Layering-Look mit extravagantem Cape-Aufsatz

Bilder: nachgesternistvormorgen / HSE24

 

Allgemein Bastel-Ideen Einrichtung Zuhause

living: monochrom

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Geschirr: Ikea     |    Ananas-Vase: Zara Home

Schon im Frühling hatte ich das Bedürfnis, meine Wohnung umzugestalten. Aus eine bunten Hippie-Wohnung mit gelben Wänden und Häkeldecken, verrückt und zusammengewürfelt, entsteht nach und nach eine ruhige schwarz-weiß-grau-Oase mit zarten Pastelltupfern hier und da. (Hier gibt es noch mehr!).  Ich muss zugeben, mir kommt der Monochrom-Trend gerade recht! Und er scheint sich auch noch im Herbst massiv fortzusetzen (sieht man an den neuen Kollektionen in den Läden!).

Ich habe das Gefühl, dass mit dem Sich-Beruhigen der Farben in meiner Wohnung sich auch mein Inneres immer mehr beruhigt. Oder war das andersherrum – erst habe ich mein inneres Gleichgewicht gefunden, und die Wohnung passte einfach nicht mehr dazu, sodass ich sie umgestalten musste?

Wie dem auch sei – es ist Tatsache und ich fühle mich einfach nur UNGLAUBLICH in meinen neuen (nicht-)Farben. Sie bedeuten für mich:

LUFT

PLATZ

RAUM

RUHE

KLARHEIT

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Blüten-Rahmen: Zara Home     |     Zickzackrahmen: Debenhams.com      |      Alu-Buchstaben: Kare

Als Erstes zeige ich euch meine Galerie-Wand, schon vor Monaten entstanden und ich bin super stolz drauf und liebe das Ergebnis. Die Bilder und ihre Anordnung wurde nicht geplant, sondern hat sich spontan entwickelt. Als erstes habe ich bei  cooloutfit  diesen Druck gesehen und musste ihn haben. Er drückt mein Lebensmotto und auch meine Lebensweise sehr gut aus! Außerdem hat mich die kreative Idee dahinter sehr beeindruckt.

Um den Druck herum hat sich dann der Rest gesammelt. Lustigerweise passte dann doch alles optisch und thematisch zusammen. Der kleinste Rahmen, der weiße mit den Blüten, blieb lange leer, da er zu klein für Bilder ist. Dann hatte ich endlich eine Idee und habe einfach einen kleinen Ast reingelegt! Somit korrespondiert der Rahmen sogar mit dem Inhalt!

Der Zickzack-Rahmen ist mein liebster und drin ist eine Postkarte von Nanu Nana. Die vertikale Aufhängung war auch ungeplant: der Rahmen hatte den Haken nur an der schmalen Seite, und ich fand keine Bilder oder Drucke, die hochkant ausgerichtet waren. Aber so finde ich das noch cooler!

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Direkt daneben hängt ein Foto von einer Leiter, das ich mal gemacht habe – ich mag die Stimmung darin und eine Leiter ist ein schönes Symbol!

Die Alubuchstaben gab es bei Kare und ich musste nicht lange überlegen – es war sofort klar, dass ich mich für „Alpha und Omega“ entscheide, Anfang und Ende – sprich, Gott und die Welt, Raum, Zeit und alles, was existiert!

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Das Bild, das ich unten sehen könnt, hängt ganz rechts und es hat ein guter Freund extra für mich (und sogar für diesen Rahmen) gemalt! Lustigerweise ist darauf AUCH eine Treppe zu sehen! Das war nicht abgesprochen und ist deswegen noch toller, finde ich :D

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Jetzt kommt die Küche! Die ist noch sehr unfertig. Aber mit dem neuen Geschirr (von Ikea) und der tollen Tischdecke bin ich schon mal sehr zufrieden!

Der Schaukelstuhl war übrigens mein allererstes eigenes Möbelstück, als ich von Zuhause ausgezogen bin!! Noch bevor ich ein Bett oder einen Tisch hatte (geschweige denn vom Kleiderschrank, also lebte ich monatelang aus den Kisten), habe ich mir per Ebay mit diesem Schaukelstuhl einen Traum erfüllt! :)

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Die Küchenlampe ist ganz neu und von Ikea! Zu dem reduzierten Monochrom-Stil passt dieses Industrielle voll gut und ich stehe drauf :D Danke fürs Aufhängen, lieber P.!

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Zwei monochrome Kleidungsstücke :D Der Pulli ganz rechts ist neu und kostete im Zara Sale 10 Euro. Er ist dick und stretchig – heißt für mich, Wohlfühlteil!

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Zeitungsständer von Amazon… Das war (fast) der Designmäßigste, den ich finde konnte, ohne dass er die Welt gekostet hat!

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Und last but not least – mein Bett! Beide Bettwäschegarnituren sind von Ikea! Die Taschentuchbox ist selbst angemalt (schaut nur von der Ferne ordentlich aus, heul :D), die Lampe, die mich an eine Blume erinnert, vom Baumarkt, und das Nachtkästchen von Depot. Das Rosen- und das gestreifte Kissen sind von H&M Home, und der anthrazitfarbene Stoff über dem Bett ist von Karstadt.

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Und? Was sagt ihr?? :D

***

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Allgemein Kreatives Mode-Inspirationen Outfit Tolle Bilder Unterwegs

unterwegs: Kultfabrik

Dieser Artikel ist eine Hommage an die Kultfabrik in München, die sozusagen im Sterben liegt. Da zeigt sich München in seiner ganzen spießigen und kommerziellen „Pracht“. Solche Ecken gibt es in Berlin zu Tausenden, in München ist die Kultfabrik quasi ein Einzelfall, und das soll jetzt auch noch verschwinden, um für Schicki-Micki-Gesellschaft Platz zu machen.

Die Kultfabrik ist ein riesiges Gelände, das Clubs, Discos, Künstlerateliers, die Tonhalle (wo Konzerte und Flohmärkte stattfinden) beinhaltet. Es gibt auch eine Nachtkantine (davon gibt es in München auch nur 1-2), was ich persönlich echt cool finde!
Photographen trifft man dort auch fast immer an, denn in der Kultfabrik konnten sich die Graffiti-Künstler mal so richtig austoben – es gibt kaum eine unbemalte Wand!

Aber nein – das taugt den Politikern nicht. Sie wollen keine Kunst und keinen Geist der Freiheit – sie wollen überschaubare, kontrollierbare Spießer. Stellt euch vor, dort sollen LOFTARTIGE Wohnungen entstehen!! Das ist der Hammer! Es fragt sich wirklich nur noch, wer sich denn sowas leisten kann in München…

Erst zeige ich euch (fast) alle Outfits, die in der Kultfabrik über die Jahre des Bloggens entstanden sind.

Dann kommen die Graffities und andere Kunstobjekte!

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Outfit 1 HIER  /   Outfit 2 HIER    /    Outfit 3 HIER

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Outfit 1 HIER  /   Outfit 2 HIER    /    Outfit 3 HIER

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Outfit 1 HIER  /   Outfit 2 HIER

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Dieses Outfit findet ihr HIER

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Viele Bilder sind irgendwie beklemmend, finde ich, aber trotzdem großartig!

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Übrigens: ich wurde HIER gefeatured, mein Gefüllte-Tomaten-Rezept hat Einklang gefunden!

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