Browsing Tag

Lifestyle

Lifestyle

Test: neue Acuvue Kontaktlinsen & Anpassung

*Werbung

Ich lieeeeeebe es ja, wenn mich Leute fragen, wieviele Dioptrien ich habe,

um auf meine Antwort hin bestürzt auszurufen: "Siehst du denn überhaupt noch was??"

Äh ja Leute, ich sehe noch jede Menge, aber halt so ziemlich verschwommen (manchmal ist es auch besser so, ähem). Je weiter weg - desto verschwommener nehme ich das Ganze wahr, deswegen heißt es ja auch "Kurzsichtigkeit". Wie auch immer - alle Leute mit Sehschwäche brauchen Hilfsmittel, ob in Form einer Brille - oder aber als Kontaktlinsen!

Wie so viele Andere, bevorzuge auch ich Kontaktlinsen, oder, besser gesagt, bevorzuge ich mein eigenes Erscheinungsbild ohne Brille.  Leider sind aber meine Augen sehr empfindlich sind und ich bekam abends manchmal sogar Kopfschmerzen, wenn ich die Kontaktlinsen den ganzen Tag trug.

Deswegen habe ich mich total gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich die neuen Acuvue OASIS HydraLuxe 1-Day Linsen * testen will. Diese Linsen sind nämlich extra für verschiedene Astigmatismus-Fälle (=Hornhautverkrümmung!) entwickelt worden und werden so optimal an das Auge angepasst!  

Ob ihr es glaubt oder nicht - ich hatte noch NIE eine richtige Kontaktlinsenanpassung. Ich habe mir einfach jahrelang irgendwelche Linsen gekauft, mit einer Dioptrienzahl, die etwas schwächer war als meine Brille, hab sie mir ins Auge reingefriemelt und los ging es... Das war eigentlich ziemlich blödsinnig von mir! Denn jetzt, seit ich in insgesamt drei (!) Terminen eine Messung, Untersuchung, Beratung und optimale Anpassung der Linse bekommen habe, sind nämlich auch die Kopfschmerzen weg...

Übrigens, ich weiß ja guten Kundensrvice durch haufenweise schlechte Erfahrungen mittlerweile wirklich zu schätzen, und ich muss sagen, dass ich bei Richter Optik überaus freundlich und kompetent beraten wurde und ich das Haus allen Münchnern absolut empfehlen möchte (und nein, ich muss das nicht schreiben, ich möchte einfach nur wirklich gutem Service Anerkennung zollen).

Persönliche Erfahrungen mit Acuvue

Kontaktlinsen-Anpassung

Erstmal wurde meine Sehstärke nochmal kontrolliert und meine Hornhaut gemessen - auf dem linken Auge habe ich eine Hornhautverkrümmung. Die linke Kontaktlinse wurde also speziell zu meiner Verkrümmung passend hergestellt - aber woher weiß die Linse, wie sie richtig rum am Auge aufliegt? Das hat mich echt verblüfft, aber die Linse hat da, wo unten sein soll, tatsächlich ein kleines Gewicht eingebaut, so dass sie sich nach dem Einsetzen von selbst richtig positioniert und auch so bleibt! Ein Hoch auf die Technik :D 

Einsetzen

ist ganz normal - wer geübt darin ist, hat die Linse schnell im Auge. Nach dem Einsetzen und paar Mal Blinzeln spürt man die Linse im Vergleich zu anderen Kontaktlinsen, die ich bisher getestet habe, kaum noch bis gar nicht mehr :)

Pflege

fällt angenehmerweise weg - da es sich hierbei um eine Ein-Tages-Linse geht!

Komfort

unterwegs denkt man an die Linsen gar nicht - ich habe das Gefühl, das an der frischen Luft die Augen besser befeuchtet sind. Das tolle an ACUVUE ist der eingebaute UV-Schutz!! Trotzdem empfiehlt sich bei lichtempfindlichen Augen eine Sonnenbrille :)

Am PC

spüre ich persönlich die Linsen schon eher - was aber daran liegt, dass man beim Schreiben oder insbesondere Bildberabeitung dazu neigt, auf den Bildschirm regelrecht zu starren - und was vergisst man dabei? Richtig - das Blinzeln! Das Blinzeln ist für das Auge aber sehr wichtig, und wenn man Kontaktlinsen trägt, noch wichtiger - denn beim Blinzeln wird das Auge befeuchtet!

 Was ich schon immer über meine Augen wissen wollte, aber niemanden fragen konnte

 

Ist es nur bei mir so, dass mir alle Gegenstände größer vorkommen, wenn ich Kontaktlinsen trage, als wenn ich Brille trage??

Nein! Das ist bei allen so. Die Brille hat einen Abstand zum Auge, das wirkt sich optisch so aus, dass das Sehbild verkleinert wird. Die Kontaktlinse sitzt dagegen direkt am Auge, also ist die Größe der Gegenstände "Normal", kommt einem aber größer vor, wenn man die Brille gewöhnt ist!

Manchmal habe ich so eine Art Sehstörung, wo in meinem linken Auge ein sehr hell flimmernder Kreis zu sehen ist, dann kann ich auch kaum noch was sehen an dem Auge, weil es so hell ist... Was ist das??

Das nennt sich "Augenmigräne" und ist sowas wie Tinnitus bei den Ohren. Es kommt vom Stress - das Einzige, was hilft, ist, den Stress am besten komplett zu vermeiden! <3

 


 

Fotos: Irina & Andy

Ist das normal, dass wenn ich Brille oder Kontaklinsen trage, es mir schwer fällt, kleine Dinge in der Nähe zu fokussieren?

Ja! Der schärfste Punkt für kurzsichtige Personen liegt in der Ferne, wenn sie eine Brille tragen! Deswegen: entweder Brille kurz absetzen, wenn ich kleine Dinge aus einem kurzem Abstand betrachten will, oder es einfach von etwas weiter weg probieren! :)

Viele Menschen werden im Alter weitsichtig - gleicht sich meine Kurzsichtigkeit dann aus?

Das stimmt zwar, dass ältere Menschen oft besser in der Ferne sehen und dementsprechend schlechter in der Nähe (deswegen haben ältere Menschen oft eine Lesebrille), aber der Prozess geht eher langsam voran. Wenn ich also alle meine sieben Dioptrien ausgeglichen haben will, müsste ich ca 150 Jahre alt werden. Haha.

 

 

Kreatives Lifestyle

blogging: 6 Tipps, wie man ein perfektes Flatlay macht

Es hat tatsächlich mehrere Jahre gedauert,

bis ich rausgefunden habe, wie ich ein schönes Flatlay fotografiere und wie meine Flatlays überhaupt sein sollen. Die Suche nach dem eigenen Stil hat aber nur scheinbar ein Ende, denn Stillstand ist gleich Tod jeglicher Kreativität. Aber auch der des kreative Wandel sollte nicht in wahlloses Kopieren Anderer ausarten. Irgend eine Art roten Fadens im eigenen Schaffen sollte trotz Veränderungen erkennbar sein. 

Konkret heißt das: am besten, man hört nie auf zu lernen, weiß aber, was zu einem passt und was nicht. Aber das alles findet man mit der Zeit heraus :)

Vor ein paar Wochen, als ich mit meiner lieben  Vickie  in Berlin auf einem Event war, wo es einen Tisch mit Flatlay-Utensilien gab, meinte Vickie plötzlich zu mir: „Warum machst du nicht einen Blogpost mit Tipps, wie man ein perfektes Flatlay macht?“ – und ZACK! Mache ich das doch einfach mal :D Hiermit möchte ich euch 5 Tipps an die Hand geben, die sich für mich persönlich als die wichtigsten rausgestellt haben und euch bei der Erstellung eines hübschen Flatlays helfen sollen!

Los gehts!

Als erstes überlege dir, welchen Hintergrund du für dein Flatlay haben möchtest. Soll die Ästhetik des Bildes eher hell, clean, farbenfroh, warm, vintage oder düster sein?

Ich habe eine Auswahl an Hintergründen zuhause. Im Baumarkt habe ich mir eine dünne Sperrholzplatte (ca. 80×90 cm, lasst es euch ruhig noch etwas größer zuschneiden, wenn ihr Platz habt!) und Tapetenreste besorgt und die zwei Muster, die ich am öftesten benutze, an die Vorder- und Rückseite der Platte geklebt. Dafür wurde ich in erster Zeit regelmäßig ausgelacht – sogar von befreundeten Bloggern! Allerdings kam gleich nach dem Lachen immer „kann ich die Platte schnell für ein Flatlay benutzen?“ :D Und jetzt liest man eh überall, dass so eine Hintergrundplatte quasi schon standardmäßig zur Blogger-Ausrüstung gehört…

Such dir einen Platz für dein Flatlay, wo gutes Licht ist. Schatten sind dabei übrigens nicht immer von Nachteil, es kommt nur darauf an, wie die Ästhetik deines Bildes sein soll. Manchmal unterstreichen Schatten sogar den künstlerischen Aspekt des Flatlays. Wenn sie allerdings von den Gegenständen eher ablenken oder man die Gegenstände nicht mehr gut erkennen kann, dreh dein Flatlay so, dass die Schatten weniger stören oder suche einen anderen Platz.

Manchmal sieht man auch erst, nachdem man ein Probebild geschossen hat, ob das Licht an der Stelle gut war oder nicht. Wenn nicht – muss man die Lage des Flatlays eben manchmal ändern. Grundsätzlich ist weiches Tageslicht am besten, ich mache die meisten Flatlays auf dem Bett – es steht vor einem Fenster.

 

Dann such dir einen Gegenstand, der das Herzstück des Flatlays bilden soll.

Zum Beispiel, deine neuen Schuhe. Je nach Jahreszeit oder Thema (Urlaub, Wochenstart, etc) schau dich nach weiteren Gegenständen um, die zu deinen Schuhen thematisch passen (bei Regen einen Regenschirm, bei Sonnenschein eine Sonnenbrille). Weitere Ideen: ein Magazin/Poster/Buch/Zeitung, eine Tasche, Schmuck, Blumen, Hut etc.

 

 

Entscheide dich, ob du lieber ein „ordentliches„, symmetrisches  oder eher ein wie durch Zufall entstandenes, lässig wirkendes Flatlay möchtest. Das Symmetrische finde ich persönlich für Einsteiger etwas einfacher, denn da musst du die Gegenstände nur gerade und parallel zueinander hinlegen. Beim „Zufälligen“ dagegen soll es ja trotzdem nicht chaotisch und unübersichtlich, sondern trotzdem harmonisch wirken, aber dennoch nicht gestellt. Diese goldenen Mitte zu finden ist gar nicht so einfach – die beste Schule ist es, euch einfach viele solche Flatlays von großen Bloggern anzusehen ( z. B. hier oder hier) – das schult das Auge – und viel selber auszuprobieren!

 

 

Oft sehen die Abstände zwischen den Gegenständen auf dem Bild anders aus, als „in echt“. Deswegen schiebe die Sachen auf dem Brett so hin, dass sie nicht in echt, sondern auf dem Bild gut aussehen. Ich persönlich mag es, wenn die Abstände zwischen den Sachen ungefähr gleich sind (es sei denn, die Sachen überlappen sich, das ist natürlich ein anderer Effekt).

 

 

 

Suche nach der richtigen Perspektive (dabei gilt auch – um es richtig abschätzen zu können, musst du oft erst ein Probe-Bild machen). Am „sichersten“ ist es, ein Flatlay von ganz oben zu fotografieren (aus der Vogelperspektive) – dabei sollte man darauf achten, dass das Bild nicht „kippt“ . 

Man kann aber auch den Winkel ändern, je nach Flatlay hat es eine etwas andere Wirkung. Studieren geht über probieren!

 

check list

  • Hinter- /Untergrund
  • gutes Licht (weiches Tageslicht)
  • Herzstück des Flatlays bestimmen
  • symmetrisch oder „zufällig“ angeordnet?
  • Abstände zwischen den einzelnen Gegenständen
  • Perspektive

 

DURCH DEN  KLICK  AUF DAS FOTO KOMMST DU JEWEILS ZUM DAZUGEHÖRIGEN BLOGPOST <3