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Outfit

outfit: striped co-ord

Ich habe ein selektives Gedächtnis.

Ich weiß beispielsweise oft nicht mehr, was ich am Vortag um 15 Uhr gemacht habe, aber dafür kann ich mich noch genau an den Moment erinnern, als ich diesen Co-Ord bei Zara hängen sah. Der ganze Store war noch mitten im Sale-Chaos, nur ein paar Stangen an der hintersten Wand glänzten durch Ordnung und durchdachtes Visual Merchandising. Mit anderen Worten, dort hingen die ersten Teile der neuen Kollektion. 

Und mindestens so sicher wie ein „Amen“ in der Kirche ist die Tatsache, dass ich bei Streifen, Hemdstoff und Co-Ords ausflippe und die betroffenen Klamotten anschauen, anfassen und anprobieren will. Stellt euch vor, was los war, als ich allen drei genannten Merkmalen bei dieser Rock-Bluse-Kombi ausgesetzt war. Es war augenblicklich um mich geschehen.

Die weißen Boots, die die Geister scheiden, liebe ich heiß und innig. Richtig kombiniert, verpassen sie jedem Outfit ein Trend-Update. Wie sie das machen – fragt mich nicht! Aber auch bei diesem Look sind sie das I-Tüpfelchen, wie ich finde – also hat die Schwitzerei bei spätsommerlichen 30 Grad sich eindeutig gelohnt ;)


Übrigens: so ein ähnliches Co-Ord habe ich schon mal getragen, allerdings wurde das damals nach meinen Anweisungen aus zwei Hemden von einer Schneiderin genäht!  Schaut es euch mal hier an!

Shop my look

 

co-ord: Zara (another nice here)  |  shoes: Zara (or here)  |  clutch: Zara (old)  |  sunnies: Quay (very old, similar here)

photos: Franzi

Hier habe ich euch eine Auswahl hübscher Co-Ords zusammengestellt :) 

 

 

 

Recently

o ja:

mein erster Festival-Besuch war ziemlich cool! Wiederholung gefällig, dann gern auch mit Zelten :)

oje:

eine kranke agressive Frau lief in der Ubahn durch den Wagon und schrie alle an, immer mit dem Finger zeigend. Bei mir blieb sie stehen, bohrte mir ihren kranken Finger ins Gesicht und skandierte wie ein Roboter: „Du! nicht deutsch! Iran? Muslima? Türkei? Israel?“ Dann deutete sie auf P. und schrie „Mann deutsch! Du Mann in Ruhe lassen!“ .

Na? Wie findet ihr das?

Super GAU der Woche

durch einen Unfall habe ich alle Blog-Daten von der Festplatte gelöscht. Eigenhändig… Ich habe natürlich ein Back Up, aber leider nicht vom August… Ok, hilft nix, die Karten werden jetzt neu gemischt und ein paar Shootings nochmal gemacht!

gegessen:

ein mini Croissant mit Aprikosen Füllung. Bestes Croissant meines Lebens!

gedacht:

Schönheit ist manchmal auch ein Verhängnis- wären Goldfische total hässlich, wären sie nicht in Aquarien gefangen gehalten…

Unterhaltung der Woche:

ha, da soll mal einer sagen, die Jugend hat nix im Kopf! Ich habe eine Unterhaltung zweier 15jährigen Jungs in der Ubahn mitgehört: der eine meinte, es wird einen 3. Weltkrieg geben, Atombombe wird betätigt und alle werden sterben und niemand wird was dagegen tun können. Der andere widersprach: doch, man kann was dagegen tun. Ich kann was tun!

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Outfit Streetstyle thoughts

thoughts: gibt es eine (blogger-)freundschaft ohne konkurrenz?

Die Antwort lautet:

wohl kaum. Vor allem unter Frauen nicht. Aber das ist nicht das ausschlaggebende.

Viel wichtiger ist, wie eine Freundschaft damit umgeht, was sie alles aushalten kann und mehr noch: was sie an menschlichen Unfertigkeiten und Unperfektheiten vielleicht sogar braucht, um daran zu wachsen. Sie darf nicht immer nur aus rosa-roten idealistischen Trostpflaster-Zuständen bestehen, denn auch das Leben ist bekanntlich auch kein Ponyhof! Eine echte Freundschaft wächst gerade an Widrigkeiten, die der Alltag so mit sich bringt. Jemand, der in einer Beziehung (und Freundschaft ist auch eine Beziehung!) stets d´accord mit dem Anderen auf Wolke 7 schwebt, mag in einem beneidenswerten Zustand verweilen, aber dieser wird wohl nicht von Dauer sein.

Denn bei Unstimmigkeiten, Lebenskathastrophen und unangenehmen Notfällen stellt sich leider erst heraus, ob eine Freundschaft ein Luftschloß oder eine Festung ist.

 

 

 

 

Seien wir mal ehrlich:

 

Gerade bei Bloggern ist Konkurrenz ja (leider!) ein ausgeprägtes Thema, bei Frauen untereinander sowieso, und leider muss man auch sagen, das gerade in Deutschland keiner gelernt hat, dem anderen etwas von Herzen zu gönnen. In Amerika herrscht das andere Extrem, da wird man für jeden Pups in den Himmel gelobt, was allerdings trotzdem sehr motivierend sein kann. Als ich vor Kurzem mit einer amerikanischen Firma wegen einer Kooperation telefoniert hatte, habe ich mir immer wieder anhören dürfen, wie toll sie meinen Blog finden und wie glücklich sie sind, mit mir arbeiten zu dürfen. Ich wusste, dass das übertrieben ausgedrückt und auch eine Masche war, aber trotzdem war das eine sehr schöne und beglückende Erfahrung, nach dem ganzen frustrierten und verängstigten Gemotze, was so einige Firmen in Deutschland von sich geben. Soviel dazu.

Aber nicht nur von Firmen kommen oft negative Vibes: auch die meisten Blogger lästern für ihr Leben gern und finden besonderen Gefallen daran, kein gutes Haar an anderen zu lassen. Wie war das nochmal mit respektvollem miteinander? Am anderen seine Stärken schätzen? Sich mit ihm mitfreuen? Gerade die Vielfalt als Bereicherung sehen und nicht als einen Angriff auf sein Status Quo?

Jeder gegen jeden

Gerade in unserer Gesellschaft, wo jeder gegen jeden ist, ist es schön, sich in einer Freundschaft aufgehoben zu wissen. Ich kann behaupten, dass Diana und ich uns in Situationen, wo es darauf ankommt, nicht hängen lassen würden. Das ist keine Theorie - denn ich durfte das auch schon erleben - und bin dankbar dafür. Für mich zeigt sich der Charakter eines Menschen auch besonders in seiner Art zu streiten. Das Coole an Diana ist (wir sind uns in dieser Hinsicht wohl ziemlich ähnlich) - sie kann, genauso wie ich, ehrlich zu sich selber sein - und das ist in einem Streit die beste Voraussetzung, um ihn zu klären. Sich nicht gleich angegriffen zu fühlen, sondern versuchen, nachzuvollziehen, wie der Andere sich fühlt und was ihn stört, ohne das sofort als Unsinn abzutun, nur weil das mit seiner eigenen Meinung nicht übereinstimmt.

Konkurrenz? Ja!! Aber eine, der man den Erfolg gönnt

Es gibt zig Blogposts über Bloggerfreunschaft, und jetzt alle im Chor: "Ist Freunschaft unter Bloggern möglich? YEAH logo, easy!" - klar, eine ehrliche Einschätzung würde ja auch ach den so locker flockig wirkenden Lifestyle der Blogger zu sehr in die Realität ziehen. Und die Realität sieht so aus: Blogger-Freundinnen sind immer noch Konkurrentinnen, denn sie haben gleiche (oder zumindest ähnliche) Ambitionen auf Erfolg und werden ständig verglichen - von anderen Bloggern, von PR-Agenturen und so fort. Aber diese Konkurrentinnen haben die große Chance, immer wieder zu lernen, zueinander zu stehen. Sie haben die Chance, einander zu unterstützen, zu ergänzen und gegenseitig zu inspirieren. Sie haben die Chance, zu erleben, dass Freundschaft (und somit "real life") letztendlich wichtiger ist, als eine Karriere, die zudem auf unberechenbaren und sich stetig verändernden Social Media basiert.

photos: Kaj

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